Missbrauch: Ordensschulen bauen Kontaktstellen weiter aus

Geschäftsführer der "Vereinigung der Ordensschulen", Rudolf Luftensteiner: "Prävention von Gewalt und Missbrauch bleibt zentrales Thema"

Wien, 25.01.11 (KAP) Im Kampf gegen Gewalt und Missbrauch an Schulen setzen die katholischen Schulen und Ordensschulen verstärkt auf Prävention. So sei der vor knapp einem Jahr angekündigte Ausbau unabhängiger pädagogisch-psychologischer Dienste an den Schulen weiter forciert worden, berichtete der Geschäftsführer der "Vereinigung der Ordensschulen", Rudolf Luftensteiner", im Gespräch mit "Kathpress".

Mittlerweile existiere ein solcher Dienst an nahezu der Hälfte aller in der "Vereinigung der österreichischen Ordensschulen" zusammengefassten Schulen. Er stelle einen wichtigen Aspekt der Gewalt- und Missbrauchsprävention an Schulen dar und biete Schülern, Eltern wie Lehrern einen "niederschwelligen Erstkontakt" und eine "Andockstelle", so Luftensteiner.

Zugleich verwies Luftensteiner darauf, dass sich die Missbrauchs-und Gewaltthematik stark ausgeweitet habe. So seien die eingerichteten Stellen und Kontaktpersonen vor allem mit Fragen der psychischen Gewalt und des Mobbings gegen und unter Schülern befasst. Heute gelte es daher, die Sensibilität für "Grenzüberschreitungen jeder Art" weiter zu erhöhen.

Missbrauch und Gewalt ließen sich durch kleine Anzeichen oft sehr früh erkennen und somit verhindern - "da müssen bei uns allen die Alarmglocken noch viel früher läuten", so Luftensteiner. Prävention von Gewalt und Missbrauch bleibe daher "für die katholischen Schulen und Ordensschulen ein zentrales Thema".

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