• 24.01.2011, 10:39:23
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Dioxin-Skandal - wirklich keine Gefahr für Österreich?

Die weltweite Vernetzung der Fleischmafia erlaubt keine "Insel der Seligen"!

Laaben (OTS) - Die Lebensmittel- und Fleisch-Skandale der letzten
Jahre haben immer kürzere Intervalle: Gift im Fleisch, Antibiotika
und Hormone in der Mast, jedes Jahr neue Tierseuchen - die Skandale
reißen nicht ab und der Planet ächzt unter der Last von fast 7 Mrd.
Menschen. Regenwälder werden gerodet fürs Futter unserer Masttiere,
Meere geplündert, Wüsten wachsen, Hunger, Artensterben, brutalste
Ausbeutung der Tiere in der Landwirtschaft, Klimawandel,
Naturkatastrophen wie die aktuellen Überflutungen weltweit, usw.

"Bei jedem neuen Skandal ist die erste, fast reflexartige Reaktion
unserer ,verantwortlichen` Politiker und der Fleischindustrie
lediglich die, daß bei uns ja alles in bester Ordnung sei und dies
nur das ,böse Ausland` bzw. ein paar ,schwarze Schafe` betreffe", so
Tierarzt und Tierschützer Dr. Franz-Joseph Plank von ANIMAL SPIRIT.
"Daß diese ausbeuterische, tierquälerische und letztlich auch für den
Menschen krankmachende Agrarindustrie und Massentierhaltung aber
System hat - und zwar genauso in Österreich - wird seit Jahren zu
vertuschen versucht. Das haben jetzt auch über 300 deutsche
Professoren und Wissenschaftler erkannt und publik gemacht, indem sie
vehement den Ausstieg aus der Massentierhaltung und den Umstieg auf
eine sozial-ökologische Landwirtschaft fordern".

In dieser Petition www.gegen-massentierhaltung.de heißt es u.a.:
"Wir alle wissen längst, daß in der modernen Massentierhaltung eine
Tierquälerei in gigantischem Ausmaß stattfindet. Trotzdem nimmt die
Zahl und Größe der Tierfabriken immer weiter zu. Die Auswirkungen
sind fatal. Die Massentierhaltung
... bereitet Tieren ein Leben voller Schmerz und Leiden,
... trägt zum Klimawandel bei und verschmutzt unsere Umwelt,
... ist ein Brutkasten für Krankheitserreger und schadet unserer
Gesundheit,
... verschwendet wichtige Ressourcen
... und zerstört die Existenzgrundlage von Bauern in
Entwicklungsländern sowie von ökologisch wirtschaftenden Bauern in
den Industrieländern.

Und auch der ORF schrieb vor kurzem im Weltjournal: "Der ständig
steigende Fleischbedarf hat die Viehzucht zu einer globalisierten
Industrie gemacht. Wenn etwa Rinder in Brasilien gehalten, mit Soja
aus Indien gefüttert, nach Frankreich verschifft, in Österreich als
Burger verspeist werden, hat das neben gesundheitlichen Risiken auch
massive Auswirkungen auf den Klimawandel."

Dr. Plank weiter: "Auch bei einer Tagung von österreichischen
Schweinezüchtern und Mästern vor wenigen Tagen in Pyhra, NÖ war
praktisch kein Wille zum Umdenken zu bemerken. Die "Schweineexperten"
am Podium diskutierten lediglich darüber, wie sie dem wachsenden
Preisverfall begegnen könnten, wollten aber nichts von wirklichen
Veränderungen in der Tierhaltung, wie etwa bei den tierquälerischen
Kastenständen, bei Vollspalten-Betonböden oder bei der
Ferkelkastration ohne Betäubung wissen. Somit soll offenbar auch
dieser neue Skandal wieder nur am Rücken der ohnehin schon extrem
ausgebeuteten Tiere stattfinden. Wenn nicht in Kürze ein wirklich
radikales Umdenken in der Politik, bei den Tierhaltern und auch in
der Bevölkerung stattfindet - v.a. in Richtung ökologische
Landwirtschaft und Vegetarismus -, ist dieses ganze System dem
Untergang geweiht."

Rückfragehinweis:
Animal Spirit
Dr. Franz-Joseph Plank
Tel.: 0676 708 24 34
mailto: [email protected]
http://www.animal-spirit.at

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