• 23.01.2011, 05:55:11
  • /
  • OTS0002 OTW0002

ÖSTERREICH: Heinisch-Hosek will höhere Strafen für Zwangsehen

Frauenministerin im ÖSTERREICH-Interview: "Verbrechen gegen Leib und Leben in Relation zu milde bestraft"

Wien (OTS) - Im Interview für die Sonntag-Ausgabe der Tageszeitung
ÖSTERREICH spricht sich Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek
(SPÖ) für härtere Strafen für Zwangsehen aus. Heinisch-Hosek zu
ÖSTERREICH: "Auf schweren Betrug stehen derzeit zehn Jahre. Wir
sollten die Verbrechen gegen Leib und Leben wie die Zwangsehe dem
gegenüberstellen. Dann werden wir merken: Das steht in keiner
Relation. Höhere Strafen sind für mich absolut vorstellbar."
Heinisch-Hosek werde das mit ihrer Regierungskollegin,
Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, besprechen.

Die Frauenministerin spricht sich auch für Notunterkünfte für von
der Zwangsehe betroffene Frauen aus. Heinisch-Hosek: "Ich versuche
das seit zwei Jahren, aber die laufenden Kosten betragen 300.000
Euro. Das kann das Frauenministerium allein nicht aufbringen."
Heinisch-Hosek will, dass das Innenministerium die Hälfte der Kosten
übernimmt: "Wir sollten nicht auf weitere tragische Fälle warten,
damit hier endlich was passiert."

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel