- 22.01.2011, 15:50:59
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HC Strache: Neujahrstreffen (4): Multi-Kulti ist gescheitert
Vösendorf (OTS) - Undifferenzierte Massenzuwanderung ist der
falsche Weg, sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache,
anlässlich des Neujahrstreffens der FPÖ in Vösendorf.
Zur aktuellen Diskussion um den grausamen Tod des dreijährigen Buben
Cain in Vorarlberg, der von einem mehrfach vorbestraften und wegen
seiner Drogensucht in Frühpension befindlichem Zuwanderer aus Serbien
erschlagen worden sein soll, hielt der FPÖ-Obmann fest: "Wäre dieser
Gewalttäter sofort nach seiner ersten Straftat abgeschoben worden,
dann würde der dreijährige Bub heute noch leben."
Der Schutz unserer Kinder sei ihm wichtiger als versponnene und
absurde Multi-Kulti-Phantasien: "Verbrecher gehören abgeschoben, und
ob die roten und grünen Gutmenschen dann jammern, ist mir ehrlich
gesagt egal. Wer sich an Kindern vergreift, der hat keine Rücksicht
zu erwarten."
Strache thematisierte auch die zahlreiche Fehlentwicklungen im
Zusammenleben mit Ausländern: "Für die Roten und für die Grünen ist
es Multikulti, wenn sie am Naschmarkt türkischen Honig einkaufen.
Danach ziehen sie sich wieder in ihre Dachterrassenwohnungen zurück.
Aber für die Leute im Gemeindebau und für die Leute, die sich die
teuren Wohngegenden nicht leisten können, schaut Multikulti ganz
anders aus. Die sind konfrontiert mit der multikriminellen
Gesellschaft. Die sind konfrontiert damit, dass es in Wien
Schulklassen gibt, wo nur mehr zwei oder drei österreichische Kinder
drin sind, wo der Lernerfolg dann gleich Null ist."
Auch im Asylwesen ortete Strache massive Fehlentwicklungen: Die
Rückkehr abgeschobener Asylwerber wie der Familien Zogaj und Komani
sei "eine glatte Verhöhnung des Rechtsstaats. Schlepperbanden und die
Asylindustrie, an der diverse NGOs und Rechtsanwälte gut verdienen,
werden durch derartige Vorkommnisse ausgesprochen ermutigt."
Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Kampf gegen den Islamismus, der
im türkischen Ministerpräsidenten Erdogan einen wichtigen
Unterstützer habe: "Der türkische Premierminister Erdogan hat laut
einem Bericht der deutschen Zeitung 'Die Welt' vor ein paar Tagen in
Kuwait dazu aufgerufen, eine türkisch-arabische Union zu bilden.
Dabei verwies er auf die gemeinsame Geschichte im Kampf gegen
christliche Aggressoren." Als Reaktion auf diese Aussagen aber auch
auf jene des türkischen Botschafters in Wien fordert Strache ein
sofortiges Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei: "Wir
haben diese Verhandlungen immer schon grundsätzlich abgelehnt, weil
die Türkei weder historisch noch geografisch noch kulturell ein Teil
Europas ist. Und Zuwanderung und Integration sind Themen, die uns in
der Zukunft noch wesentlich mehr beschäftigen werden als bisher,
machen wir uns da nichts vor. Dazu sage ich auch: Es gibt wirklich
viele gut integrierte Zuwanderer, die heute stolz zu ihrer neuen
Heimat Österreich stehen. Und viele von ihnen sind auch bei uns in
unserer freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft engagiert. Das sind die
Leute, die uns willkommen sind", so Strache.
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