HC Strache: Neujahrstreffen (4): Multi-Kulti ist gescheitert

Vösendorf (OTS) - Undifferenzierte Massenzuwanderung ist der falsche Weg, sagte der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache, anlässlich des Neujahrstreffens der FPÖ in Vösendorf.

Zur aktuellen Diskussion um den grausamen Tod des dreijährigen Buben Cain in Vorarlberg, der von einem mehrfach vorbestraften und wegen seiner Drogensucht in Frühpension befindlichem Zuwanderer aus Serbien erschlagen worden sein soll, hielt der FPÖ-Obmann fest: "Wäre dieser Gewalttäter sofort nach seiner ersten Straftat abgeschoben worden, dann würde der dreijährige Bub heute noch leben."

Der Schutz unserer Kinder sei ihm wichtiger als versponnene und absurde Multi-Kulti-Phantasien: "Verbrecher gehören abgeschoben, und ob die roten und grünen Gutmenschen dann jammern, ist mir ehrlich gesagt egal. Wer sich an Kindern vergreift, der hat keine Rücksicht zu erwarten."

Strache thematisierte auch die zahlreiche Fehlentwicklungen im Zusammenleben mit Ausländern: "Für die Roten und für die Grünen ist es Multikulti, wenn sie am Naschmarkt türkischen Honig einkaufen. Danach ziehen sie sich wieder in ihre Dachterrassenwohnungen zurück. Aber für die Leute im Gemeindebau und für die Leute, die sich die teuren Wohngegenden nicht leisten können, schaut Multikulti ganz anders aus. Die sind konfrontiert mit der multikriminellen Gesellschaft. Die sind konfrontiert damit, dass es in Wien Schulklassen gibt, wo nur mehr zwei oder drei österreichische Kinder drin sind, wo der Lernerfolg dann gleich Null ist."

Auch im Asylwesen ortete Strache massive Fehlentwicklungen: Die Rückkehr abgeschobener Asylwerber wie der Familien Zogaj und Komani sei "eine glatte Verhöhnung des Rechtsstaats. Schlepperbanden und die Asylindustrie, an der diverse NGOs und Rechtsanwälte gut verdienen, werden durch derartige Vorkommnisse ausgesprochen ermutigt."

Ein weiterer wichtiger Punkt sei der Kampf gegen den Islamismus, der im türkischen Ministerpräsidenten Erdogan einen wichtigen Unterstützer habe: "Der türkische Premierminister Erdogan hat laut einem Bericht der deutschen Zeitung 'Die Welt' vor ein paar Tagen in Kuwait dazu aufgerufen, eine türkisch-arabische Union zu bilden. Dabei verwies er auf die gemeinsame Geschichte im Kampf gegen christliche Aggressoren." Als Reaktion auf diese Aussagen aber auch auf jene des türkischen Botschafters in Wien fordert Strache ein sofortiges Ende der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei: "Wir haben diese Verhandlungen immer schon grundsätzlich abgelehnt, weil die Türkei weder historisch noch geografisch noch kulturell ein Teil Europas ist. Und Zuwanderung und Integration sind Themen, die uns in der Zukunft noch wesentlich mehr beschäftigen werden als bisher, machen wir uns da nichts vor. Dazu sage ich auch: Es gibt wirklich viele gut integrierte Zuwanderer, die heute stolz zu ihrer neuen Heimat Österreich stehen. Und viele von ihnen sind auch bei uns in unserer freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft engagiert. Das sind die Leute, die uns willkommen sind", so Strache.

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