Leitner: Ära Kreisky ist Vorbild für mutige Reformpolitik

SPÖ NÖ gedenkt im Rahmen des offiziellen Festaktes an 100. Geburtstag Bruno Kreiskys

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Heute Samstag, den 22. Jänner 2011, jährt sich der Geburtstag von Altbundeskanzler Dr. Bruno Kreisky zum 100. Mal. "Kreisky prägte nicht nur die Sozialdemokratie, sondern auch die gesamte Republik Österreich durch sein Handeln, seine Politik, seine Initiativen und auch durch sein Streben nach Öffnung und Modernität", würdigt der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner, den langjährigen SPÖ-Vorsitzenden, Bundeskanzler der Republik Österreich und national wie auch international über Parteigrenzen hinweg anerkannten Ausnahmepolitiker Dr. Bruno Kreisky. Gestern Freitag fand zu diesem Anlass ein Festakt in der Wiener Hofburg statt.

Kreisky übernahm 1966 für acht Monate den Landesparteivorsitz der SPÖ Niederösterreich, ehe er 1967 zum Bundesparteivorsitzenden gewählt wurde. Bereits drei Jahre später führte er die SPÖ zum Wahlsieg und bildete eine Minderheitsregierung. 1971, 1975 und 1979 errang er bei Nationalratswahlen die absolute Stimmenmehrheit. Seine Reformen trugen zur Öffnung, Demokratisierung und Modernisierung unserer Republik nachhaltig bei. Neben gesellschafts- und arbeitsmarktpolitischen Meilensteinen die Kreisky mit seiner Politik setzte, ist vor allem seine Reform des Bildungssystems besonders hervorzuheben.

"An Kreiskys Bildungspolitik wird deutlich, dass sein Handeln immer unter der Prämisse der Gerechtigkeit und des sozialen Ausgleichs stand. Maßnahmen wie die Forcierung der Schulneubauten, die Schulfreifahrt, der Ausbau der Beihilfen und die kostenlosen Schulbücher ermöglichten zahlreichen Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Familien den Zugang zu hochwertiger Bildung", hält LHStv. Dr. Sepp Leitner fest: "Schon damals wurde die Grundlage für Chancengleichheit gelegt, für die sich die Sozialdemokratie einsetzt. Gerade in der derzeit stattfindenden Bildungsdebatte zeigt sich, dass es wichtiger ist denn je, sich gegen macht- und parteipolitischen Interessen von konservativen Blockade-PolitikerInnen durchzusetzen!" Die Bildungsreform ist kein Match zwischen Bund und Ländern, es ist auch kein Match zwischen den großen Städten und den Landgemeinden, sondern hier geht es um verbesserte Bildungschancen künftiger Generationen in Österreich."

Auch im Hochschulbereich setzte Kreisky bedeutende Akzente. Leitner erinnert in diesem Zusammenhang an die Beseitigung der Studiengebühren und an die Demokratisierung der Universitäten. Altkanzler Kreisky verstand Schulen und Universitäten nicht als einen Ort an dem Bildung passiv konsumiert werden sollte. So war es ihm vielmehr wichtig, die Mitbestimmung aller Beteiligten, also den SchülerInnen, den Eltern und den StudentInnen sicherzustellen und dadurch das Bildungswesen zu beleben und zu modernisieren. Bruno Kreisky war ein Ausnahmepolitiker, der der Republik Österreich unendlich viel gegeben hat und die Zweite Republik im Interesse der Menschen maßgeblich besser und sicherer umgestaltet hat. Seine Leistungen sind der Sozialdemokratie noch heute Vorbild und Ansporn", so LHStv. Dr. Leitner.
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