"profil": Immofinanz-Chef unter Insiderverdacht

Finanzmarktaufsicht ermittelt gegen Eduard Zehetner und dessen Tochter

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, hat die Finanzmarktaufsicht (FMA) Ermittlungen gegen Immofinanz-Vorstandschef Eduard Zehetner und dessen Tochter Anna wegen mutmaßlichen Insiderhandels in Immofinanz-Titeln eingeleitet. FMA-Sprecher Klaus Grubelnik bestätigt die Untersuchungen, nennt darüber hinaus aber keine Details. Auslöser der Ermittlungen war eine Sachverhaltsdarstellung der Grazer Rechtsanwältin Katharina Jürgens-Schak vom 25. November 2010. Derzufolge haben Zehetner und Tochter zwischen 19. und 27. Oktober des Vorjahres 150.000 respektive 3000 Immofinanz-Aktien erworben. Kurz darauf, am 8. November, kündigte die börsenotierte Immobiliengesellschaft den Rückkauf eigener Aktien an, wodurch der Kurs vorübergehend um rund vier Prozent zulegte. Zehetner weist die Vorwürfe gegenüber "profil" vehement zurück: "Das ist vollkommen absurd und entbehrt jeder Grundlage." Er verweist auf eine Reihe von Transaktionen 2010, die er im Rahmen der so genannten Director's Dealings allesamt der FMA gemeldet habe. Tatsächlich erwarb Zehetner im Jahresverlauf 2010 ganz offiziell fast 1,3 Millionen Immofinanz-Aktien.

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