SPÖ Kaiser fordert volle Aufklärung über Deal zwischen KABEG und Dr. Angres.

Wie hoch ist Summe, mit der Vorhalte um Bespitzelungsaffäre abgekauft wurden, tatsächlich? Schätzungen zufolge kostet der "Vergleich" die Steuerzahler weit über 150.000 Euro.

Klagenfurt (OTS) - "Die Wahrheit ist den Menschen nicht nur zumutbar, sie haben ein Recht darauf zu erfahren, wieviel von ihrem Geld geflossen ist, um die Vorwürfe rund um die nach wie vor unaufgeklärte Spitzelaffäre im Klinikum Klagenfurt abzukaufen", macht SPÖ-Landesparteivorsitzender Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Kaiser klar und deutlich.

Es sei ein Schlag ins Gesicht der Kärntnerinnen und Kärntner, wenn KABEG-AR, FPK-KO Kurt Scheuch glaubt, sich und Kabeg-Vorständin Ines Manegold mit einer einfachen Weigerung dieser schon zur demokratiepolitischen Hygiene notwendigen Offenlegung, aus der Affäre ziehen zu können. Immerhin geht es hier um den Vorwurf der Bespitzelung einer Betriebsversammlung für eigene Interessen. Und immerhin könne man sich ausrechnen, dass der Vergleich inklusive Prozess- und Anwaltskosten weit über 150.000 Euro gekostet hat. Schätzungen zufolge, betrage allein die offenen Gehaltsforderungen weit über 100.000 Euro.

"Der Eindruck, der entsteht ist jedenfalls ein denkbar schlechter, und legt den Verdacht nahe, dass es sich jene, die sich bis vor kurzem noch mit den Messern zwischen den Zähnen begegnet sind, auf Kosten der Steuerzahler richten", so Kaiser, der auch festhält:

"Der Umstand, dass sich Manegold durch diesen von Kurt Scheuch sehnlichst herbei gewünschten Vergleich von einem schwer wiegenden Vorwurf freikaufen konnte, bedeutet nicht, dass dieser Vorwurf entkräftet ist. Das heißt weiter, dass Manegold dieser Makel weiterhin anhaften und bei all ihren Entscheidungen mitschwingen wird!"

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