Fristenregelung: "Aktion Leben" fordert "flankierende Maßnahmen" ein

Generalsekretärin Kronthaler appelliert an SPÖ, "einen mutigen Schritt in ein kinder- und elternfreundliches Österreich zu machen"

Wien, 21.01.11 (KAP) Die "Aktion Leben" hat an die SPÖ appelliert, endlich die bis heute ausstehenden "flankierenden Maßnahmen" zur Fristenregelung umzusetzen. "Aktion Leben"-Generalsekretärin Martina Kronthaler forderte in einer Aussendung am Freitag - anlässlich des 100. "Geburtstags" von Bruno Kreisky - die SPÖ auf, ihre "Abwehr der flankierenden Maßnahmen einzustellen und einen mutigen Schritt in ein kinder- und elternfreundliches Österreich zu machen".

Flankierende Maßnahmen seien kein Angriff auf die Fristenregelung, betonte Kronthaler: "Kurioserweise wehrt gerade die SPÖ das Umsetzen der flankierenden Maßnahmen mit dem Argument ab, die Fristenregelung würde damit gefährdet." Das Gegenteil sei der Fall: "Beschlossen wurde beides und gerade die SPÖ warb mit den flankierenden Maßnahmen intensiv für die Fristenregelung", erinnerte die "Aktion Leben"-Generalsekretärin.

Gleichzeitig mit der Fristenregelung habe der Nationalrat damals positive Maßnahmen zum Schutz des Lebens beschlossen. Diese sogenannten "flankierenden Maßnahmen" seien auch vom damaligen Bundeskanzler Bruno Kreisky als überaus wichtig empfunden worden, so Kronthaler. Notwendig seien vor allem ein Hilfsfonds für Schwangere in Not und Hilfen für schwangere Frauen, damit diese mit Kind Ausbildung und Studium absolvieren zu können. Auch leistbare Wohnungen fehlten überall.

Schuldig geblieben seien die bisherigen Regierungen auch eine umfassende Sexualerziehung, die unter anderem das Selbstwertgefühl und das Bewusstsein für die gegenseitige Verantwortung in sexuellen Beziehungen fördert. Es mangle zudem nach wie vor an Kinderbetreuungsplätzen. Ebenso brauche es mehr Unterstützung für Eltern, die ihre Kinder auch selbst betreuen wollen.

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