• 20.01.2011, 11:58:56
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Banküberfall zahlt sich nicht aus

Banken rüsten weiter auf

Wien (OTS) - Über 500 neue Überwachungskameras haben die Wiener
Banken in den vergangenen Monaten innerhalb und außerhalb ihrer
Filialen neu installiert. "Wir haben die technischen
Sicherheitsvorkehrungen weiter ausgebaut sowie die Zusammenarbeit
untereinander und mit der Wiener Polizei weiter verstärkt -
Banküberfall zahlt sich nicht aus!", so Georg Kraft-Kinz, GD Stv. der
Raiffeisenlandesbank Nö-Wien und innerhalb der Wirtschaftskammer Wien
der Sicherheitsbeauftragte der Wiener Banken.

"Der Rückgang bei den Banküberfällen zeigt, dass die Botschaft der
Banken bei potentiellen Tätern angekommen ist. Von 2009 auf 2010
konnten wir mit 36 Überfällen einen Rückgang um 31% verzeichnen, im
Zeitraum von 2007 auf 2010 beträgt der Rückgang sogar 53 %", so
Kraft-Kinz.

"Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Bankinstituten und der
Wiener Polizei spiegelt sich in der positiven Bilanz der
Kriminalitätsstatistik wider. Die technischen Sicherheitsmaßnahmen
der Geldinstitute und die Schulung der Mitarbeiter sind wichtige
Bestandteile bei der Verhinderung und Aufklärung von Banküberfällen.
Diese Kriminalitätsform zur Gänze zu verhindern, wird nicht möglich
sein. Doch mit dieser Kooperation wurde der richtige Weg gewählt und
natürlich fortgesetzt", sagt der Wiener Polizeipräsident Dr. Gerhard
Pürstl.

Zwei Jahre Haft für 6000,-- Euro Beute

Vor kurzem vermittelte die Verurteilung eines Bankräubers eine
eindeutige Botschaft für potentielle Täter: Zwei Jahre unbedingte
Haft für eine Beute von 6.000,-- Euro fasste ein 22 jähriger Täter
aus. Bei jedem zweiten Bankräuber in Wien klickten die Handschellen.

Die Banken setzen neben neuen Kameras und anderen Technologien auch
auf offene und verdeckte Bewachung der Filialen in Wien.
Darüberhinaus hat die Wirtschaftskammer Wien begonnen nach
Banküberfällen für zielführende Hinweise die zur Ausforschung des
Täters führen Geldprämien anzubieten. Im vergangenen Jahr sind
insgesamt 12.000,--Euro an aufmerksame Bürgerinnen und Bürger
ausbezahlt worden.

Das Risiko erwischt zu werden hat sich für Bankräuber in den
vergangenen Jahren damit stark
erhöht.

Rückfragehinweis:

Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
   Pressestelle
   Peter Wesely
   Tel.: 051700/93304
   [email protected]
   
   Mag. Manfred Reinthaler
   Bundespolizeidirektion Wien
   Pressestelle
    
   Tel.: 01 - 31310 - 72114

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