• 19.01.2011, 14:18:30
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EU-Schülerkalender: Katholische Verbände wenden sich an Barroso

AKV-Präsident Josef Zemanek kritisiert "grobe Nachlässigkeit" bei Erstellung des Kalenders und warnt vor Glaubwürdigkeitsverlust der EU

Wien, 19.01.11 (KAP) Die Diskussion um den aktuellen
EU-Schülerkalender geht in eine weitere Runde: So erhält
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in diesen Tagen Post von
den katholischen Verbänden Österreichs. Darin kritisiert der
Präsident der Arbeitsgemeinschaft katholischer Verbände Österreichs
(AKV), Josef Zemanek, es als "grobe Nachlässigkeit", wenn "aus
Versehen" gerade die in der europäischen Kultur zutiefst verankerten
christlichen Fest- und Feiertage nicht berücksichtigt worden sein
sollten. In dem "Kathpress" vorliegenden Schreiben warnt der
AKV-Präsident auch davor, dass durch ein derartiges "Fehlverhalten"
die Glaubwürdigkeit und Reputation der Europäischen Union
untergraben werden könnte.

Es sei grundsätzlich begrüßenswert, dass die EU-Kommission mit einem
Schülerkalender bei der Jugend Interesse für die Europäische Union
zu wecken will, hält Zemanek fest. Gleichzeitig verweist er auf den
in Österreich bereits seit Jahren erfolgreich vertriebenen
interreligiösen Schülerkalender, durch den der Dialog zwischen den
diversen Bekenntnissen gerade bei der Jugend gefördert werde. "An
diesem Beispiel hätten sich auch die Verantwortlichen der
Europäischen Union orientieren sollen", so Zemanek.

Mehr auf www.kathpress.at (ende) pwu/hkl/

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