Martinz: Entwicklungsagentur und KWF müssen unter ein Dach

Trotz positiver Bilanz für 2010 sieht Martinz Handlungsbedarf bei Entwicklungsagentur: Konzentration auf Kernaufgaben und Zusammenführung mit KWF.

Klagenfurt (OTS) - "So erfreulich sich die Bilanz 2010 der Entwicklungsagentur darstellt, darf sie jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir bei der Entwicklungsagentur nach wie vor Handlungsbedarf haben", sagt heute LR Josef Martinz nach Bekanntwerden der Betriebsansiedelungen im Jahr 2010. Laut Martinz sei der Reformkurs für die Landesgesellschaften noch lange nicht abgeschlossen.
Durch die Zusammenführung der Landesgesellschaften unter dem Dach der Kärntner Landesholding konnten bereits viele Doppelgleisigkeiten beseitigt werden.

"Aber das Bessere ist der Feind des Guten. Das heißt, wir müssen noch einmal nachjustieren und die Entwicklungsagentur und den Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds zusammenführen", so Martinz.
Immerhin würde laut Medien auch der jüngste Rechnungshofbericht vorhandene Doppelgleisigkeiten bemängeln.

"Die Entwicklungsagentur hat sich auf ihre Kernaufgaben, Betriebe in Kärnten anzusiedeln und die Wirtschaftsregionen zu entwickeln, zu beschränken. Hier gibt es enormes Potenzial. Und ich bin mir sicher, dass die Zahlen für 2011 dann noch besser ausfallen wie in den letzten Jahren", erklärt Martinz.

Diesbezügliche Gespräche seien laut Martinz mit dem Koalitionspartner bereits im Gange. "Wir wollen eine schlagkräftige Wirtschaftsförderung im monetären und nichtmonetären Bereich, weniger Bürokratie und eine Serviceeinrichtung unter einem Dach für die Unternehmer", weist Martinz hin. (Schluss)

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