• 19.01.2011, 11:33:03
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"Mobilität im Wandel" - Studie der ÖAMTC AKADEMIE zeigt: Das Auto dient mehr als Gebrauchsgegenstand denn der Selbstverwirklichung

Emotionale Aspekte dominieren bei den jüngsten und ältesten Autolenkern

Wien (OTS) - "Für Herrn und Frau Österreicher ist das Auto
vorrangig ein Gebrauchsgegenstand. Dementsprechend überwiegen
rationale Argumente bei der Entscheidung für die Nutzung eines Autos
deutlich gegenüber emotionalen", resümiert Christine Zach,
Geschäftsführerin der ÖAMTC AKADEMIE, die Ergebnisse der Studie
"Mobilität im Wandel". Bei der Frage "Was ermöglicht ein Auto?"
wurden im Durchschnitt rationale Aspekte wie "Mittel zum Transport"
(98 Prozent), "Flexibilität" (95 Prozent) oder "Zeitgewinn" (90
Prozent) emotionalen Komponenten wie "Freiheitsgefühl" (65 Prozent),
"Ausdruck von Individualität" (46 Prozent) oder
"Entspannung/Loslassen" (24 Prozent) deutlich vorgereiht.

Bei einer Aufsplittung in Altersgruppen fallen insbesondere
Parallelen bei den 18- bis 29-Jährigen sowie den Personen über 60
Jahren auf. Die beiden Gruppen liegen bei allen erhobenen emotional
gelagerten Aspekten an der Spitze. Bei den jüngsten Autolenkern
stehen "Schöne Momente" (62 Prozent), "für sich allein sein" (46
Prozent), "Zeitvertreib" (39 Prozent) sowie das Auto als "Sportgerät"
(15 Prozent) weitaus höher im Kurs als bei allen andersaltrigen. Die
Gruppe der Personen über 60 Jahre schätzt das Auto für "Natur und
Landschaft erkunden" (75 Prozent) sowie für die "Erweiterung des
Horizonts" (67 Prozent) am meisten. Ein "Gefühl der Freiheit" (69
Prozent) vermittelt das Auto sowohl den ganz jungen als auch alten
Autofahrern gleichermaßen.

Das Auto im Gendervergleich

"Mit dem Auto verbinden 72 Prozent der Frauen ein 'Gefühl der
Freiheit'. Nur 57 Prozent der Männer empfinden so", erläutert Zach
das Ergebnis. "Anhand dieses Parameters kann man erkennen, dass das
Auto auch im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts noch eng mit
gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft ist." Auch die weiteren
Einschätzungen verdeutlichen das: Frauen schätzen mit 89 Prozent die
Relevanz des Autos für Gesundheits- bzw. Arztwege höher ein als
Männer mit 84 Prozent. Des Weiteren sehen Frauen (66 Prozent) das
Auto stärker als Mittel zur Erfüllung sozialer Verpflichtungen an,
als Männer (61 Prozent) dies tun. Hingegen schätzen Männer mit einer
Zustimmung von 80 Prozent die Fahrt mit dem Auto zur Arbeit weit
wichtiger ein als Frauen (74 Prozent). Im Gegensatz zu Frauen (28
Prozent) würdigen Männer (34 Prozent) die vernetzten Informationen
mehr, die sie beispielsweise über den Verkehrsfunk während der Fahrt
erhalten. Außerdem sehen weitaus mehr Männer (28 Prozent) im Auto
eine Möglichkeit zum Zeitvertreib, als Frauen (20 Prozent).

Für diese Studie der ÖAMTC Akademie wurden im Mai 2010
repräsentativ 1.000 Österreicher befragt. An der Umsetzung waren das
Institut für Systemische Marktforschung MAFOS sowie INTEGRAL Markt-
und Meinungsforschung beteiligt. Eine regelmäßige Wiederholung der
Studie bzw. einzelner Teilgebiete ist vorgesehen, um
Einstellungsänderungen nachvollziehbar zu machen. "Einige Parameter
weisen ein hohes Potenzial auf, für die Verwendung als Indikatoren
eines gesellschaftlichen Wandels", fasst die Leiterin der ÖAMTC
AKADEMIE den langfristigen Wert der Studie zusammen.

Aviso an die Redaktionen: Grafiken zur Studie sind im
ÖAMTC-Fotoservice unter www.oeamtc.at/presse abrufbar.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Katrin Pogats
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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