• 19.01.2011, 09:30:07
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Kärntner sind begeisterte S-Bahn-Fahrer

LH Dörfler: Vor allem Pendler setzen bereits jetzt auf die S-Bahn - Großer Zuspruch zu diesem zusätzlichen Angebot des öffentlichen Verkehrs

Klagenfurt (OTS/LPD) - Schon rund einen Monat nach der Einführung
der S-Bahn-Linie 1 in Kärnten kann Verkehrsreferent Landeshauptmann
Gerhard Dörfler positive Bilanz ziehen. "Wie sich gezeigt hat, wird
diese öffentliche Verkehrsverbindung bestens von den Kärntnerinnen
und Kärntnern angenommen", freut er sich. Vor allem Pendler würden
das spezielle S-Bahn-Service nutzen. Seit 12. Dezember 2010 fährt die
S1 von Spittal über Villach, Klagenfurt, St. Veit bis Friesach. Die
Züge werden zwischen Villach und St. Veit im Halbstunden-Takt und
zwischen Spittal und Villach sowie St. Veit und Friesach im
Einstunden-Takt geführt. Das bedeutet täglich 15 zusätzliche
Zugverbindungen auf dieser Strecke, betont Dörfler, der als
Verfechter des öffentlichen Verkehrs gilt.

Der Landeshauptmann verweist zudem auf den weiteren Ausbau der
S-Bahn-Angebote. So sei die Errichtung einer Haltestelle nahe der
Universität Klagenfurt geplant, deren Mitfinanzierung durch den Bund
im Rahmen des Konjunkturpaketes bereits fixiert worden sei. "Mit der
Realisierung dieser Haltestelle kann das Univiertel massiv
aufgewertet werden. Ein Schienen-Anschluss an den öffentlichen
Verkehr erhöht die Erreichbarkeit des gesamten Stadtviertels und der
tägliche Ansturm der Autofahrer im Umkreis der Universität bzw. des
Strandbades kann eingedämmt werden", so Dörfler. Er appelliert an die
Verantwortlichen in der Landeshauptstadt, die Umsetzung der
Haltestelle Universität/Minimundus tatkräftig zu unterstützen,
nachdem es seitens der Stadt Klagenfurt zu Verzögerungen komme.

Die S-Bahn Kärnten sei aber auch für den Tourismus wichtig. So
werde die S 2 (von St. Veit bis nach Rosenbach im Rosental) nach
ihrer Inbetriebnahme Ende 2011 im Großraum Villach einen großen
touristischen Mehrwert und Nutzen bieten. "Die Tourismusregionen rund
um den Faaker See wie auch um den Ossiacher See werden durch das
lokale S-Bahn-Netz eine große Stärkung erleben. So können Urlauber
und Einheimische von den Haltestellen direkt vor dem Warmbad Villach
oder bei der Gerlitzen-Kanzelbahn in Annenheim profitieren. Sie
können stressfrei das Angebot des öffentlichen Verkehrs nutzen und
direkt zu den Ausflugszielen gebracht werden", betont Dörfler. Er
bittet alle Kärntner Touristiker, ihre Gäste über dieses
Zusatzangebot der Kärntner S-Bahn zu informieren und damit
mitzuhelfen, die tausenden Kärnten-Urlauber von der Straße auf die
Schiene zu bringen.

In Zeiten steigender Treibstoffpreise und Abgaben für Autofahrer
würde sich der öffentliche Verkehr zu einer attraktiven Alternative
zum Individualverkehr entwickeln. "Während andere Bundesländer die
Leistungen des öffentlichen Personenverkehrs zurücknehmen, investiert
Kärnten massiv in Bus und Bahn und hilft damit Pendlern wie auch
Touristen, Geld zu sparen. Auch leisten wir damit einen wichtigen
Beitrag zum Erreichen der Klimaziele", so der Landeshauptmann.

Die S-Bahn wird als (Vororte-)Bahn-System mit innerstädtischen
Verbindungen angesehen. Eingesetzt werden moderne und komfortable
Desiro- und Talenttriebwägen. Die S1 verläuft von Spittal an der Drau
über Villach, Klagenfurt nach Friesach und bietet 700
Park&Ride-Stellplätze. Die S2, die im Dezember 2011 startet, wird im
Einstunden-Takt von St. Veit über Feldkirchen, Villach, Faaker See
bis Rosenbach führen und hat insgesamt 100 Park&Ride-Parkplätze zur
Verfügung. Die S3 geht im Juni 2011 auf Schiene und wird von
Feistritz im Rosental über Klagenfurt nach Kühnsdorf und Bleiburg
führen. Sie wird in den Morgenstunden zwischen Feistritz und
Klagenfurt sowie zwischen Kühnsdorf und Klagenfurt im
Halbstunden-Takt fahren, ansonsten im Einstunden-Takt. Entlang der S3
gibt es über 250 Park&Ride-Plätze.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung, Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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