JVP-Kurz: Ja zur Einführung der Studieneingangsphase, Nein zu mehr Druck auf Erst - Semestrige

Schmied und Karl setzen gutes Konzept der Studieneingangsphase nicht richtig um

Wien (OTS/Junge ÖVP) - Die Forderung der Jungen ÖVP nach der Studieneingangsphase soll Studierenden - vor allem natürlich den Erst-Semestrigen den Einstieg an der Uni erleichtern und soll Service sein. "Erst-Semestrigen, sind sich vielleicht nicht ganz sicher, ob das Studium zu ihnen passt und sind mit einem neuen Umfeld, neuen Lernthematiken und neuen Prüfungssituationen konfrontiert - die Studieneingangsphase soll ihnen einen Einblick gewähren und ihnen die Chance geben, sich an die ersten Prüfungen heranzutasten", beschreibt Sebastian Kurz, Bundesobmann der Jungen ÖVP, das Konzept der Studieneingangsphase. "Wenn Schmied und Karl bei den Prüfungen in der Studieneingangsphase nur eine Wiederholung sichern, setzt das die Studierenden nur zusätzlich unter Druck - gerade diejenigen, die gute Ergebnisse erreichen wollen" so Sebastian Kurz weiter.

Nach dem Modell von Schmied und Karl, muss man die Prüfung innerhalb von zwei Antritten schaffen. Ist der Studierende an einem Termin verhindert, ist in schlechter Tagesverfassung oder hat sich noch nicht an die neue Prüfungssituation gewöhnt und schafft die Prüfung nicht, ist das das Aus für das Wunschstudium. "Bietet man nicht genügend Antrittsmöglichkeiten für Prüfungen am Ende der Studieneingangsphase an, wird daraus ein reines Knock-Out-System, gegen das wir ganz klar auftreten", so Sebastian Kurz. Gerade die Studieneingangsphase ist ein sehr kostengünstiges Modell, drei Prüfungen sind hier leistbarer als im weiteren Verlauf des Studiums. "An den Fachhochschulen gibt es bereits ein System mit drei Antrittsmöglichkeiten. Das können wir uns auch für die Universitäten vorstellen", schlägt Sebastian Kurz vor. Der Plan einer verpflichtenden Studienberatung kann aus Sicht der Jungen ÖVP nur ein erster Schritt sein und nur ergänzend zur einer Berufs- und Studienberatung in der Schule stattfinden. "Ministerin Schmied muss endlich diesem Wunsch der Schülerinnen und Schüler nachkommen, damit sie bereits während der schulischen Laufbahn richtige Entscheidungen treffen, die den Begabungen und Interessen entsprechen", stellt Sebastian Kurz abschließend klar.

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