Kriminalstatistik - BZÖ-Westenthaler: ÖVP-Jubelgeschrei ist ein Hohn

"Mit der Schließung von 30 Grenzdienststellen wird ein zusätzlicher Risikofaktor geschaffen"

Wien (OTS) - "Mit 535.745 angezeigten Straftaten ist die Kriminalität in Österreich nach wie vor enorm hoch. Die Jubelgeschreie des Innenministeriums und der ÖVP sind ein Hohn und wie ein Schlag ins Gesicht der hunderttausenden Österreichern, die von Einbruch, Diebstahl oder Raubüberfällen betroffen sind", kritisierte heute BZÖ-Sicherheitssprecher Abg. Peter Westenthaler. "Vor dem Hintergrund, dass man weiß, wie sich die Innenministerin diese Statistik jedes Jahr "herrichtet", ist das Problem der Kriminalität noch immer nicht gelöst, sondern ist eines der größten unserer Zeit", so Westenthaler.

"In geübter Praxis des Innenministeriums werden bei solchen Statistiken immer wieder zahlreiche Delikte, die von ein und derselben Tätergruppe in der Statistik als ein einziges Delikt ausgewertet, womit es zu einer klaren Verfälschung der Zahlen kommt. Vor diesem Hintergrund ist die Gesamtzahl der Strafdelikte in Österreich erschreckend hoch und die Bedrohungslage für die Bevölkerung ungebrochen evident", betonte Westenthaler.

"Mit der Schließung von 30 Grenzdienststellen wird ein zusätzlicher Risikofaktor geschaffen und in Wahrheit ist die importierte Kriminalität aus dem Osten nur durch eine sofortige Wiedereinrichtung der Kontrollen an den Schengengrenzen in den Griff zu bekommen", meinte Westenthaler.

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