Grüne Josefstadt: BV Mickel agiert gegen Josefstädter Wirtschaftstreibende

Müller fordert Schanigärten in Parkspur ab Juni

Wien (OTS) - "Langsam sollte auch den Josefstädter Wirtschaftstreibenden klar werden, dass mit Veronika Mickel kein jugendlicher Elan in die Bezirksvorstehung eingezogen ist, sondern eine Vertreterin der schwarzblauen Autofahrerlobby", so Doris Müller, Klubobfrau der Grünen Josefstadt.

Die Grünen im 8.Bezirk hatten 2011 wieder eine gastronomie- und gästefreundliche Lösung für Schanigärten in der Parkspur gesucht, doch Bezirksvorsteherin Mickel blockiert den Vorschlag. Statt sich -wie in den letzten Jahren - auf einen sinnvollen, von der Mehrheit der Josefstädter Bezirksvertretung getragenen Vorschlag zu einigen, der eine Öffnung der Parkspuren für Schanigärten ab 2. Juni vorsieht, gesteht die selbst ernannte "Wirtschaftspartei" ÖVP den Josefstädter Gastronomie-Unternehmen gerade einmal die letzte Woche im Juni zu.

"Mickel scheint es egal zu sein, dass gerade die kleinteilige Josefstädter Gastronomie im Frühsommer die Schanigärten in der Parkspur dringend benötigt, um gegen die Konkurrenz im Alten AKH und am Rathausplatz zu bestehen", so Müller. "Im Juni bei Schönwetter und hohen Temperaturen keinen Schanigarten haben zu dürfen, kann für ein kleines Lokal bereits das wirtschaftliche Ende sein".

Für die Grünen sind belebte Straßen und Plätze wichtiger als der kurzfristige Verlust von ein paar Parkplätzen. Die Gastronomie sichert durch Schanigärten auch wichtige Arbeitsplätze. In den letzten Jahren hatten rund 50 GastronomInnen die von den Grünen getragene liberale Schanigartenregelung in Anspruch genommen. Immer mehr JosefstädterInnen konnten die schönen Junitage im Schanigarten genießen. "Wenn es nach der ÖVP ginge, wäre damit wieder Schluss. Uns Grünen hingegen ist die Steigerung der Lebensqualität im Bezirk wichtig!", so die Grüne Klubobfrau.

"Wir werden das wirtschaftsfeindliche Agieren der ÖVP-Vorstehung in den kommenden Wochen bei den Josefstädter GastronomInnen thematisieren", kündigt Müller an. "Mickel wäre gut beraten, ihren wirtschafts- und gastronomiefeindlichen Kurs wieder einzustellen", schließt Müller und fordert eine Öffnung der Parkspuren für die Gastronomie ab 2.Juni.

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