VP-Marek zu Oxonitsch: Arbeiten statt Seifenblasen produzieren

Kindergartenpflicht ab zwei Jahren absurde Träumerei - Stadt Wien muss dringend Hausaufgaben erledigen

Wien (OTS) - "Es ist mehr als absurd von einer Kindergartenpflicht ab zwei Jahren zu träumen, wenn die Stadtregierung nicht einmal nachweisen kann oder will, dass derzeit alle Fünfjährigen einen Kindergartenplatz in dieser Stadt haben", erklärte heute die Landespartei- und Klubobfrau der ÖVP Wien Christine Marek hinsichtlich der von Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch in der "Presse" angedachten Ausweitung der Kindergartenpflicht. "Wir haben Oxonitsch schon mehrfach aufgefordert, offenzulegen, wie viele Kinder in Wien der Kindergartenpflicht aktuell nicht nachkommen", so Marek weiter. "Wenn er behauptet, es sei alles in bester Ordnung, soll er die Zahlen endlich auf den Tisch legen - wie das andere Bundesländer schon längst getan haben."

Davon abgesehen fehle es generell hinten und vorne an Kindergartenplätzen sowie Pädagog/innen, was zuletzt auch durch das Kontrollamt bestätigt wurde. "Oxonitsch sollte also weniger Seifenblasen produzieren und lieber seine Hausaufgaben ordentlich erledigen, damit ausreichend Plätze in guter Qualität zur Verfügung gestellt werden können", so Marek.

Der Bildungsstadtrat sei weiters daran erinnert, dass er erst im Oktober des vergangenen Jahres der Ausweitung der Kindergartenpflicht selbst eine Abfuhr erteilt habe: "Man sollte den Realitätsbezug wahren". Eine österreichweite Kindergartenpflicht ab drei sei nicht realisier- und auch nicht finanzierbar ("Die Presse", 14.10.2010). "Was gilt also nun, Herr Stadtrat?", fragt Marek. Angesichts seiner jüngsten Wortmeldung sei es auch mehr als unverständlich, dass sich die Wiener SPÖ zwar für eine Kindergartenpflicht ab zwei Jahren jedoch gegen einen von der ÖVP Wien geforderten und bei der letzten Gemeinderatssitzung beantragten Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz für Kinder unter sechs Jahren ausspreche.

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