• 13.01.2011, 14:19:54
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FPÖ-Lausch: Forderung nach Homo-Ehe im Gefängnis ist Skandal

Wien (OTS) - Die Forderung eines Ex-Häftlings mit einem anderen
Inhaftierten die "Homo-Ehe" einzugehen, bezeichnet FP NAbg. Christian
Lausch als skandalös. "Unsere Gefängnisse müssen der Resozialisierung
dienen, nicht der Partnersuche", so der FPÖ Abgeordnete.

Nachdem ein Inhaftierter mit einem anderen Ex-Häftling die
gleichgeschlechtliche Ehe eingehen will, warnt FP NAbg. Christian
Lausch vor einem heiklen Präzedenzfall für den Justizvollzug. "Es ist
zu befürchten, dass somit jeglichem Missbrauch Tür und Tor geöffnet
wird. Ich vermute hinter der ganzen Aktion den Versuch, eine
Hintertür aufzuschlagen. Der nächste Schritt könnte der Versuch sein,
etwa aufgrund der eingetragenen Partnerschaft eine vorzeitige
bedingte Entlassung oder ähnliches zu fordern." so Lausch.

Laut blauem Abgeordneten wäre der entlassene Häftling wahrscheinlich
gar nicht dazu in der Lage, dem Inhaftierten ein soziales Umfeld
bieten zu können. Die entlassen Häftlinge sollten sich eher um die
eigene Wiedereingliederung in ein soziales Umfeld bemühen. Während
Bewährungshilfevereine wie etwa der Verein "Neustart" immer mehr
Steuergeld verschlingen, wäre es nahezu grotesk zu glauben, dass
diese Arbeit nun ein gleichgeschlechtlicher Ex-Häftling übernehmen
könnte.

"Aus dieser offiziellen Partnerschaft könnten sich viele Vorteile für
Häftlinge im Strafvollzug ergeben. Ich warne davor, dass man solchen
Aktionen eine Möglichkeit bietet." so Lausch.

Nachdem Häftlinge anscheinend jedoch keine anderen Gedanken haben als
Ihre Mithäftlinge zu heiraten, befürchtet Lausch Fehler im ÖVP
Justizressort. "Der ersten Schritte waren "Luxushäfen" und
"Kuschelzelle". Soll der nächste Schritt ein Standesamt für
Massentrauungen innerhalb der Gefängnisse sein? Der Strafvollzug, der
pro Häftling immerhin rund Euro 36.000,- pro Jahr kostet, darf nicht
zum Vergnügen der Inhaftierten dienen. Der Strafvollzug muss einzig
und allein zur Resozialisierung der Straftäter führen. Solchem
Missbrauch und Aktionen ist klar ein Riegel vorzuschieben!" so Lausch
abschließend.

Rückfragehinweis:

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