Arge-Alp-Preis für erneuerbare Energien ausgeschrieben

Vorzeigegemeinden gesucht / Preise im Wert von 20.000 Euro zu gewinnen / Einreichungen bis 31. März 2011

Salzburg (OTS) - "Die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, kurz Arge Alp, beschäftigt sich intensiv mit dem Thema erneuerbare Energieträger und hat diese Frage zu einem Schwerpunkt ihrer Tätigkeit gemacht. Daher wird heuer ein Arge-Alp-Preis für erneuerbare Energien ausgeschrieben." Darüber informierte Landeshauptfrau Mag. Gabi Burgstaller, die derzeitige Vorsitzende der Arge Alp, heute, Donnerstag, 13. Jänner.

Vergeben werden drei Preise im Wert von insgesamt 20.000 Euro (1. Preis: 10.000 Euro, 2. Preis: 6.500 Euro, 3. Preis: 3.500 Euro). "Der Arge-Alp-Energiepreis richtet sich an Gemeinden, die sich besonders für die Nutzung erneuerbarer Energieträger einsetzen und dementsprechende messbare Erfolge aufweisen können. Mit diesen Vorzeigegemeinden soll dokumentiert werden, in welchen Dimensionen die Energieerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern im Alpenraum möglich ist", so Burgstaller weiter.

Einreichungen für den Arge-Alp-Preis für erneuerbare Energien sind bis 31. März 2011 möglich. Die Einreichunterlagen stehen unter www.argealp.org zum Herunterladen zur Verfügung. Die Einreichung soll auf elektronischem Weg per E-Mail an sir@salzburg.gv.at (SIR -Salzburger Institut für Raumordnung) erfolgen. Bei Fragen steht Dipl.-Ing. Helmut Strasser vom SIR zur Verfügung (E-Mail:
helmut.strasser@salzburg.gv.at oder Telefon: 0662/623455-26).

Bewertet wird die jährliche Pro-Kopf-Erzeugungsquote aus erneuerbaren Energien in der Gemeinde (kWh pro Einwohner und Jahr), unabhängig davon, ob die Gemeinde selber Eigentümer bzw. Betreiber der Anlage ist oder ein Dritter. In die Wertung einbezogen werden Kleinwasserkraftanlagen (bis zehn Megawatt Nennleistung), Biogasanlagen, Biomasse-Heizkraftwerke (feste Biomasse), Biomasse-Heizwerke (feste Biomasse), Biomasse-Einzelanlagen, Biomasse flüssig (nur thermische Nutzung, nicht Mobilität), thermische Solaranlagen, Photovoltaikanlagen und Windenergieanlagen.

Die Bewertung erfolgt rein rechnerisch aus den Eingaben, wobei für jede Gemeinde eine Quote MWh/Einwohner ermittelt wird. Danach erfolgt in jedem Arge-Alp-Mitgliedsland eine Reihung der Gemeinden nach Höhe der Quote. Die besten drei Gemeinden jedes Mitgliedslandes kommen in die Endausscheidung. Die Hauptjury tagt Mitte Mai 2011 in Salzburg. Die Preisverleihung erfolgt am 1. Juli 2011 bei der Tagung der Arge-Alp-Regierungschefs in Zell am See.

"Die Erzeugung von Energie in den Gemeinden beziehungsweise Regionen sorgt für Unabhängigkeit und unterstützt die heimische Wirtschaft. Die Schaffung regionaler Wertschöpfung ist ein großer Vorteil, wenn sich Kommunen oder Genossenschaften für erneuerbare Energien engagieren", ist Energiereferent Landesrat Sepp Eisl überzeugt. Im Bundesland Salzburg sind bereits mehr als 100 Biomasse-Heizwerke in Betrieb. "Wir sind im europäischen Vergleich sehr gut, aber auch in Zukunft gilt es, die Energieversorgung weiter zu regionalisieren und somit noch mehr Unabhängigkeit zu erreichen", so Eisl.

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