Grasser in ÖSTERREICH: "Sonderkommission soll meinen Fall klären!"

Ex-Finanzminister erklärt in ÖSTERREICH-Interview seine Stiftung und fordert Abschluss seines Verfahrens in zwei Monaten

Wien (OTS) - In einem seiner ersten Interviews seit mehreren
Monaten nahm Karl Heinz Grasser heute Abend gegenüber der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstag-Ausgabe von morgen) zu seinem Verfahren und seiner umstrittenen Stiftung in Liechtenstein Stellung.

Grasser in ÖSTERREICH: "Ich fühle mich extrem unfair und schlecht behandelt - das Finanzstrafverfahren gegen mich ist reine Willkür." Er habe seine Stiftung in Liechtenstein von Beginn an bei seinem zuständigen Finanzamt in Wien 1/23 gemeldet und - so Grasser - "nach vier Monaten Prüfung und Vorlage aller Unterlagen vom Finanzamt ein Okay erhalten." Grasser zum Finanzstrafverfahren: "Das ist reine Willkür. Man will mich fertig machen. Alle Experten sagen: Nicht einmal theoretisch kann hier ein Steuerdelikt vorliegen, wenn der Betroffene vorher alles dem Finanzamt offengelegt und die Zustimmung eingeholt hat."

Zum Grund der Einrichtung einer Stiftung in Liechtenstein sagt Grasser in ÖSTERREICH: "Ich habe es nur getan, weil ich meine Privatsphäre schützen und nicht täglich in der Zeitung stehen wollte."

Grasser selbst will nun öffentlich Gerechtigkeit einfordern, sagt er in ÖSTERREICH: "Jetzt ist Schluss mit lustig. Ich habe mich vorbildhaft und schulbuchmäßig verhalten. Ich habe ein Recht, dass mein Fall rasch geklärt wird. Ich fordere deshalb: Jene Sondereinheit, die die Regierung angekündigt hat und die Staatsanwälte die dafür vorgesehen sind, sollen sich zwei Monate freispielen, nur meinen Fall behandeln und dann in diesem Fall endlich ein konkretes Ergebnis präsentieren. Ich bin mir sicher: Das Ergebnis wäre die Einstellung aller Verfahren - ich habe eine blütenweiße Weste und habe mir nichts zuschulden kommen lassen."

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