ÖVP-CO Tauschitz: Kärnten wird Glücksspielgesetz verschärfen

Mehr Schutz für Jugendliche und Süchtige steht im Vordergrund.

Klagenfurt (OTS) - "Kärnten wird aufgrund des Bundesgesetzes Adaptierungen am bestehenden Glücksspielgesetz vornehmen, das steht fest. Es gibt aber noch nicht einmal einen Begutachtungsentwurf für die Gesetzesnovelle. Die Aufregung von Peter Kaiser ist daher unangebracht. Versuchen wir doch bitte nicht ein Gesetz zu skandalisieren, das es noch gar nicht gibt", äußert sich ÖVP Clubobmann Stephan Tauschitz heute.

Tauschitz geht davon aus, dass es durch die Adaptierungen zu einer Verschärfung der bestehenden Regelung kommen wird. Vor allem Jugend-und Spielerschutz sollen verbessert, die Bekämpfung illegal aufgestellter Spielapparate verstärkt und schärfere Kontrollen vor allem Jugendlicher eingeführt werden. Gefährdete Spieler sollen durch eine Betreiber-Verpflichtung gesperrt werden können. Registrierung und Ausweiskontrollen sollten es unmöglich machen, dass Minderjährige überhaupt in Spielsalons gelangen. Außerdem werde es auch zu einer markanten Reduktion der Automatenanzahl kommen, von bisher 800 auf nur mehr 467.

Einem Verbot des Kleinen Glücksspiels, wie es der SPÖ vorschwebt, erteilt die ÖVP eine klare Absage. "Ein Verbot treibt das Glücksspiel erst recht in die Illegalität. Ohne klare Regeln wird eine Kontrolle unmöglich", hält der Clubobmann fest. So sehe man das wohl auch in Oberösterreich, wie Tauschitz anmerkt. Dort habe es bis zur Gesetzesnovelle durch den Bund überhaupt kein Glücksspielgesetz gegeben. "ÖVP und Grüne führen dort nun das Bundesgesetz ein - auf Anraten der Sicherheitspolizei, die sich sonst außer Stande sieht einzuschreiten." (Schluss)

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