Haiti: Diakonie übernimmt Vorreiterrolle beim Wiederaufbau

Wien (OTS) - Auch ein Jahr nach dem Erdbeben ist das Projektbüro der Diakonie Katastrophenhilfe in Port-au-Prince mit der Gesundheitsversorgung und dem Errichten von erdbebensicheren Häusern rund um die Uhr im Einsatz.

Als am 12. Januar 2010 in Haiti die Erde bebte, brach für Hunderttausende Haitianer ihre Welt zusammen. Geschätzte 230.000 Menschen kamen bei der Katastrophe ums Leben. Die Hauptstadt Port-au-Prince versank in Trümmern und mehr als eine Million Menschen wurden obdachlos.

Dank des umfassenden Wiederaufbauprogramms der Diakonie Katastrophenhilfe haben mittlerweile mehr als 2.600 Menschen im Südosten des Landes wieder ein neues und sicheres Zuhause. Doch weitere Zehntausende müssen noch immer inmitten der Ruinen in Zelten oder behelfsmäßigen Behausungen leben. "Die Not ist auch ein Jahr nach der Katastrophe weiterhin akut. Seit Oktober grassiert zudem die Cholera im Land. Angesichts der schwierigen hygienischen Bedingungen und fehlenden Trinkwasserversorgung fürchten wir, dass es zu einer landesweiten Epidemie kommen könnte." erläutert Astrid Nissen, Leiterin des Büros der Diakonie Katastrophenhilfe in Haiti. Neben dem Wiederaufbau unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe daher Gesundheitseinrichtungen mit Medikamenten und Material für die Behandlung von Erkrankten.

Diakonie Katastrophenhilfe übernimmt Vorreiterrolle in Haiti

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat nach dem Erdbeben in Haiti eine Vorreiterrolle übernommen. Während überall im Katastrophengebiet Übergangsunterkünfte entstanden sind, hat die Diakonie Katastrophenhilfe - mit Unterstützung von Nachbar in Not - permanente Häuser errichtet. "Unsere Erfahrungen in anderen Erdbebengebieten haben gezeigt, dass die Errichtung von fixen Häusern viele Vorteile nach sich zieht. Einer davon ist, dass es sogar noch kostengünstiger ist, als der Bau von Übergangsunterkünften", so Astrid Nissen.

Inzwischen hat die Diakonie Katastrophenhilfe allein im Südosten des Landes, in Jacmel und Bainet, 450 solcher dauerhaften Häuser gebaut, 264 davon mit Unterstützung von Nachbar in Not. Rund 800 weitere sind für das Jahr 2011 geplant.

Davon hat auch Oramene Fiaffé und ihrer Familie profitiert. Zu Weihnachten konnte sie mit ihrem Mann und vier Kindern in ein neues erdbebenresistentes und sturmsicheres Haus einziehen. Hinter dem Haus pflanzt sie - ebenso mit Unterstützung der Diakonie Katastrophenhilfe - einen Gemüsegarten an. So kann sich die bitterarme Familie selbst ernähren und sich etwas dazu zu verdienen.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe
PSK 23.13.300 (BLZ 60.000)
Kennwort: Haiti
Online Spende: http://www.diakonie.at/katastrophenhilfe

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Mag. Bettina Klinger/Leitung Kommunikation
Diakonie Österreich
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