• 11.01.2011, 09:30:16
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Hochschulplan - Beatrix Karl setzt Expertengruppe ein

Wissenschafts- und Forschungsministerin betraut drei Expert/innen aus der Schweiz und Deutschland mit Erarbeitung einer Statusanalyse und erster Empfehlungen

Wien (OTS) - "Eines meiner zentralen Ziele ist die Erarbeitung
eines österreichischen Hochschulplans. Wir brauchen mehr Koordination
und daher eine gemeinsame, gesamtheitliche Sicht in der weiteren
Entwicklung des Hochschulraums, sprich ein klares Konzept zu
Standorten und Leistungen in Lehre und Forschung", so Wissenschafts-
und Forschungsministerin Beatrix Karl. Dafür setzt die Ministerin nun
eine Expertengruppe ein: Die drei Expert/innen aus der Schweiz und
Deutschland sollen abgeleitet vom Status Quo des österreichischen
Hochschulraums bis Jahresmitte Empfehlungen erarbeiten, anhand
welcher Dimensionen künftig eine koordiniertere Weiterentwicklung der
heimischen Hochschulen erfolgt.

Die drei Mitglieder der Expertengruppe:
- Andrea Schenker-Wicki von der Universität Zürich (Professorin für
allgemeine Betriebswirtschaftslehre; Forschungsschwerpunkt u.a.
Hochschulmanagement)
- Antonio Loprieno von der Universität Basel (Rektor; derzeit
Präsident der Schweizerischen Rektorenkonferenz)
- Eberhard Menzel von der Fachhochschule Westliches Ruhrgebiet
(Präsident; zuvor u.a. Vorsitzender des Hochschulrates der FH
Koblenz)

"Ich freue mich, dass wir mit Prof. Schenker-Wicki, Rektor Loprieno
und Präsidenten Menzel drei ausgewiesene Experten aus der Schweiz und
Deutschland gewinnen konnten", so Beatrix Karl. Die Zusammensetzung
der Expertengruppe erfolgte in enger Abstimmung mit der
Universitätenkonferenz, der Fachhochschulkonferenz und dem
Wissenschaftsrat.

Die Ministerin unterstreicht, dass zwar eine stärkere Koordination
der Aktivitäten im Österreichischen Hochschulraum gebraucht werde,
"dass dadurch jedoch die Autonomie der Hochschulen unangetastet
bleibt". Daher sei es für sie auch zentral, gemeinsam mit den
Hochschulen bei der Erarbeitung des Hochschulplans an einem Strang zu
ziehen: "Die Gestaltung und Weiterentwicklung des österreichischen
Hochschulraums kann uns nur gemeinsam gelingen. Wir brauchen
Grundsätze und Prinzipien, die in der weiteren Entwicklung für alle
gelten und die alle akzeptieren."

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung 
   Minoritenplatz 5, 1014 Wien 
   Pressesprecherin: Mag. Elisabeth Grabenweger
   Tel.: +43 1 531 20-9014
   mailto:[email protected]
   www.bmwf.gv.at

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