- 09.01.2011, 10:00:24
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Abschied vom Plastiksackerl bei dm
Mehrweg statt Einweg, Recycling-Kunststoff und Baumwollpfandtasche

Wals (OTS) - Bei dm drogerie markt stehen alle Zeichen auf
Abschied - vom Plastiksackerl. An der schrittweisen Umstellung der
Einkaufssackerl auf ökologische Alternativen wird schon seit
eineinhalb Jahren gearbeitet. Umweltbewusste Konsumenten tragen ihren
Einkauf derzeit in Einwegsackerl aus Recycling-Kunststoff oder
Papier, in Mehrwegtaschen oder einer Baumwollpfandtasche nach Hause.
Getestet wurden auch Materialien aus Maisstärke: "Wir sind zur
Ansicht gekommen, dass das kompostierbare Material zwar eine bessere
Alternative zum Plastiksackerl ist. Es kann aber doch nicht
langfristiges Ziel sein, dass wir landwirtschaftliche Flächen in
großem Stil zur Produktion von Verpackungen verwenden, während in
vielen Teilen der Welt Menschen hungern müssen", sieht dm
Geschäftsführer Dipl. Betriebswirt Harald Bauer Maisstärke mit
gemischten Gefühlen. Der Schwerpunkt bei dm werde daher künftig ganz
klar auf attraktiven Mehrwegangeboten liegen. Maisstärke sei
allenfalls eine Alternative für Mehrwegmuffel oder für eine
Übergangsphase, so Bauer.
Pfandtasche statt Gratissackerl
Harald Bauer setzt auf ein schrittweises Überzeugen der Kunden:
Als Erstes wurde das klassische dm Sackerl auf Recycling-Material
umgestellt, attraktive Mehrwegtaschen ins Programm genommen und
Österreichs erste Pfandtasche auf den Markt gebracht: "Diese
Baumwolltasche wird gegen ein Pfand von 1 Euro abgegeben. Wenn sie
verschmutzt ist oder kaputt geht, kann sie jederzeit bei dm gegen
eine neue Tasche ausgetauscht oder zurückgegeben werden", so Harald
Bauer über das innovative System, das noch mehr zum Umdenken anregen
soll als klassische Mehrweglösungen.
Belohnung für Verzicht auf Einweg
In diesem Sinne findet sich das Thema Plastiksackerl auch in der
dm Kommunikation zunehmend prominenter: Neben einem Infofolder im
Laden wird auch im active beauty Kundenmagazin und in diversen
Kundenmailings auf die ökologischen Alternativen zum Einwegsackerl
hingewiesen.
In den kommenden Wochen werden diese Maßnahmen nun noch einmal
deutlich verstärkt: "Wir werden an der Kassa schwerpunktmäßig auf
Mehrweg- und Pfandtasche hinweisen, neue attraktive Angebote im
Mehrwegbereich anbieten und es wird spezielle Aktionswochen geben, in
denen unsere Kunden mit Vorteilswelt-Punkten belohnt werden, wenn sie
auf Einwegsackerl verzichten", kündigt Harald Bauer an. Parallel dazu
wird auch an einer noch ökologischeren Variante des klassischen dm
Sackerls gearbeitet.
120 ökologische Maßnahmen
Die Umstellungen im Bereich Plastiksackerl sind Teil eines
Gesamtpakets aus bisher 120 ökologischen Maßnahmen, die von dm
Mitarbeitern aus allen Unternehmensbereichen erarbeitet wurden, um dm
drogerie markt künftig noch nachhaltiger zu gestalten. Dabei handelt
es sich auch um eine Mobilisierung der mehr als 5.300 dm
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich: "Wir wollen intern
bei den Menschen das Bewusstsein verankern, dass viele kleine
Handgriffe notwendig sind, um im Großen einen Beitrag für die Zukunft
unseres Planeten zu leisten", sagt Harald Bauer und nennt den
bewussten Umgang mit Heizung und Klimaanlage, mit elektrischer
Energie oder mit Mülltrennung als Beispiele.
Begleitend dazu wurden von dm eine Reihe bundesweit nachhaltig
wirksamer Maßnahmen gesetzt, unter anderem wurde der gesamte
Strombezug für Zentrale, Logistikzentrum und fast alle
österreichischen Filialen auf Salzburger Wasserkraft umgestellt. Seit
1. Oktober 2010 ist dm drogerie markt Österreich auch Mitglied der
WWF CLIMATE GROUP.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Mag. Stefan Ornig dm drogerie markt GmbH Günter-Bauer-Straße 1, 5073 Wals Tel.: 0662/85 83-194; 0664/80 05 31 169; Fax: -111 E-Mail: [email protected] Internet: www.dm-drogeriemarkt.at/presse Facebook: www.facebook.com/dm.Oesterreich Lehrlingshomepage: www.kriegt-mich.at
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