• 07.01.2011, 11:56:29
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APA-OTS Politikanalyse: Fritz Neugebauer strebt Klage gegen Sparpaket an

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (31. Dezember bis
06. Jänner 2011) belegt der Zweite Präsident des Nationalrats, Fritz
Neugebauer, Platz eins. Der Landeshauptmann von Oberösterreich,
Josef Pühringer, folgt auf Rang zwei, Bundeskanzler Werner Faymann
belegt den dritten Platz.

Der zweite Präsident des Nationalrats und Vorsitzende der
Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, (Neueinstieg auf
Rang eins, 617 Nennungen) kündigt eine Verfassungsklage gegen das
Sparpaket der Bundesregierung an. Konkret hält er die Anhebung des
Antrittsalters für die Hackler-Pension auf 62 Jahre und die Erhöhung
der Abschläge für die Korridor-Pension bei den Beamten für
verfassungswidrig. Sehr unzufrieden zeigt sich der zweite
Nationalratspräsident auch mit der Ankündigung von Bundeskanzler
Werner Faymann (Rang drei, 174 Nennungen) 2013 eine weitere
Steuerreform im Ausmaß von drei Milliarden Euro durchführen zu
wollen. Wenn Faymann diese Ankündigung vor der Budgetdebatte im
Nationalrat gemacht hätte, dann wäre diese Debatte im Parlament
möglicherweise ganz anders verlaufen, meint Neugebauer.
Die Klagsdrohung beschert Neugebauer Kritik aus der eigenen Partei.
Der Oberösterreichische Landeshauptmann und derzeitige Vorsitzende
der Landeshauptleutekonferenz Josef Pühringer (Rang zwei, 220
Nennungen) fordert seinen Parteikollegen auf, seinen Standpunkt noch
einmal zu überdenken.

Die Ankündigungen Neugebauers rütteln auch an der Autorität seines
Parteichefs Vizekanzler Josef Pröll (Rang vier, 173 Nennungen), der
als Finanzminister federführend an der Erstellung des Budgets
beteiligt war. Pröll zieht es vor, derzeit keinen Kommentar zur
Klagsdrohung abzugeben.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (Rang fünf, 123 Nennungen)
will kommende Woche seine Modelle für die Neuausrichtung des
Bundesheeres vorlegen. Darunter fällt auch das von seiner Partei
bevorzugte Modell für ein reines Berufsheer.

Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Heinz
Fischer, Bundespräsident (Rang sechs, 113 Nennungen); Wilfried
Haslauer, ÖVP (Rang zehn, 78 Nennungen); Gabriele Heinisch-Hosek, SPÖ
(Rang zwölf, 69 Nennungen); Josef Martinz, ÖVP (Rang 13, 63
Nennungen); Hans Niessl, SPÖ (Rang 16, 55 Nennungen); Herbert
Sausgruber, ÖVP (Rang 17, 53 Nennungen); Fritz Dinkhauser, Liste
Fritz (Rang 20, 46 Nennungen); Josef Cap, SPÖ und Karlheinz Kopf, ÖVP
(jeweils Rang 23, 41 Nennungen); Peter Pilz, Grüne (Rang 27, 37
Nennungen); Christoph Leitl, WKÖ (Rang 28, 36 Nennungen).

In dieser Woche ist die ÖVP mit 13 und die SPÖ mit acht
Politikerinnen und Politikern in der Wertung präsent. Die FPÖ stellt
zwei Akteure, die FPK, das BZÖ und die Grünen stellen je einen
Vertreter. Außerdem unter den Top-30: Bundespräsident Heinz Fischer,
die parteifreie Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, der Obmann
der Liste Fritz Fritz Dinkhauser sowie der Präsident der
Österreichischen Wirtschaftskammer Christoph Leitl.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich
aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut
analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale
politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen
Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben
Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.

Rückfragehinweis:

MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH 
   Hannes Vorhofer
   Geschäftsführer
   Tel.: +43 512 588 959-0
   mailto:[email protected]
   http://www.apa-mediawatch.at 
   
   APA - Austria Presse Agentur 
   Barbara Rauchwarter 
   Unternehmenssprecherin 
   Leiterin Marketing & Kommunikation 
   Tel.: +43/1/360 60-5700 
   E-Mail: [email protected] 
   http://www.apa.at

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