• 06.01.2011, 11:41:00
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Strasser fordert EU-Strategie zum Schutz der Religionsfreiheit

Christen sind die am meisten verfolgte Religionsgruppe der Welt – Europa muss handeln

Brüssel, 06. Jänner 2011 (ÖVP-PD) "Die jüngsten Anschläge auf
Christen in Ägypten und Nigeria mit vielen Todesopfern und
Verletzten machen eines deutlich: So wie es für die Europäische
Union zu ihren Gründungsprinzipien gehört, die Menschenrechte zu
achten und Minderheiten zu schützen, so muss es auch eine
Selbstverständlichkeit sein, gegen Menschrechtsverletzungen und
religiöse Verfolgung außerhalb Europas aufzutreten. Wir brauchen
jetzt eine EU-Strategie zur Förderung und zum Schutz der
Religionsfreiheit in Drittstaaten“, sagt ÖVP-Delegationsleiter Dr.
Ernst Strasser anlässlich des koptischen Weihnachtsfests. ****

„Die Hohe Vertreterin Catherine Ashton und der Auswärtige
Dienst sind hier gefordert in notwendiger Klarheit gegen religiösen
Fanatismus aufzutreten und das Menschenrecht Religionsfreiheit auch
außerhalb der Union zu verteidigen.“ In diesem Zusammenhang
erinnert Strasser daran, dass 75 Prozent aller Todesopfer religiös
motivierter Gewalt weltweit Christen seien. „Christen sind die am
meisten verfolgte Religionsgruppe der Welt.“

"Die Stärkung der Religionsfreiheit muss nicht nur zu einem
integralen Bestandteil der EU-Außenpolitik werden. Auch der
Unterausschuss für Menschenrechte im Europäischen Parlament muss
handeln und sich intensiver mit dem Thema beschäftigen", fordert
Strasser. „Ich werde deshalb die Hohe Vertreterin Catherine Ashton
in regelmäßigen Abständen auffordern, einen Fortschrittsbericht
über die Durchsetzung der Religionsfreiheit vorzulegen.“

Aus den schrecklichen Ereignissen müsse auch das EU-Parlament
entsprechende Konsequenzen ziehen. „Als Vizevorsitzender der
Maghreb-Delegation und Mitglied des Außenpolitischen Ausschuss im
Parlament werde ich mich dafür einsetzen, dass dieses Thema während
der nächsten Plenarsitzung in Straßburg auf die Tagesordnung
kommt", so Strasser abschließend.

Rückfragen: Mag. Gerda Zweng, EVP Pressedienst, Tel.: +32-488-
876800 ([email protected])

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