• 05.01.2011, 10:37:35
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ÖAMTC-Pannenhilfe im vergangenen Jahr fast 700.000 Mal österreichweit im Einsatz

Kaputte Batterien, Motorschäden, Kinder, Tiere - Wien war Spitzenreiter vor Niederösterreich und Oberösterreich

Wien (OTS) - Startschwierigkeiten und kaputte Batterien,
Motorprobleme, verschlossene Autotüren, leere oder falsch befüllte
Tanks, im Auto irrtümlich eingesperrte Kinder oder Tiere - es gab
über 688.263 gute Gründe, warum die Mitarbeiter der ÖAMTC-Pannenhilfe
im vergangenen Jahr ausgerückt sind. Die meisten Einsätze gab es in
Wien (159.899), gefolgt von Niederösterreich (121.347),
Oberösterreich (104.814), Steiermark (92.682), Tirol (74.573),
Kärnten (51.089), Salzburg (40.872), Vorarlberg (24.566) und dem
Burgenland (18.421).

Damit waren die Gelben Engel noch häufiger im Einsatz als im Jahr
2009 (+2,6 Prozent). In über neun von zehn Fällen wurden liegen
gebliebene Fahrzeuge vor Ort wieder flott gemacht. Im Schnitt legte
ein ÖAMTC-Pannenfahrer - je nach Einsatzgebiet (Stadt oder Überland)
- täglich zwischen 180 und 460 Kilometer zurück. Besonders gefragt
sind die Dienste der Gelben Engel bei extremen Wetterlagen. Hitze und
Kälte setzen alterschwachen Batterien gleichermaßen zu - mit 80
Prozent ist das auch der häufigste Grund, warum ein Clubmitglied die
Nothilfe-Rufnummer 120 wählt. Diese Zahl schwankt je nach Jahreszeit.
"Bei einem plötzlichen Wintereinbruch werden mehr als doppelt so
viele Panneneinsätze wie an normalen Tagen gefahren. Obwohl der
Winter verlässlich jedes Jahr kommt, sind viele Autofahrer nicht
darauf vorbereitet. Der Winter ist bei uns die heißeste Zeit", sagt
Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. In Spitzenzeiten kann es
sein, dass ein Pannenfahrer in Wien über 40 Einsätze pro Tag
übernimmt.

Meistens herrscht bei den Gelben Engeln positive Stimmung - als
Retter in Notsituationen wird man meist schon sehnlich erwartet, wenn
man einem Clubmitglied zur Hilfe kommt. Große Trauer und Bestürzung
herrschte aber im April, als ein langgedienter und allseits beliebter
Kollege aus Oberösterreich bei der Heimfahrt von einem Einsatz
tödlich verunglückte.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Eva Käßmayer
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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