ÖAMTC-Pannenhilfe im vergangenen Jahr fast 700.000 Mal österreichweit im Einsatz

Kaputte Batterien, Motorschäden, Kinder, Tiere - Wien war Spitzenreiter vor Niederösterreich und Oberösterreich

Wien (OTS) - Startschwierigkeiten und kaputte Batterien, Motorprobleme, verschlossene Autotüren, leere oder falsch befüllte Tanks, im Auto irrtümlich eingesperrte Kinder oder Tiere - es gab über 688.263 gute Gründe, warum die Mitarbeiter der ÖAMTC-Pannenhilfe im vergangenen Jahr ausgerückt sind. Die meisten Einsätze gab es in Wien (159.899), gefolgt von Niederösterreich (121.347), Oberösterreich (104.814), Steiermark (92.682), Tirol (74.573), Kärnten (51.089), Salzburg (40.872), Vorarlberg (24.566) und dem Burgenland (18.421).

Damit waren die Gelben Engel noch häufiger im Einsatz als im Jahr 2009 (+2,6 Prozent). In über neun von zehn Fällen wurden liegen gebliebene Fahrzeuge vor Ort wieder flott gemacht. Im Schnitt legte ein ÖAMTC-Pannenfahrer - je nach Einsatzgebiet (Stadt oder Überland) - täglich zwischen 180 und 460 Kilometer zurück. Besonders gefragt sind die Dienste der Gelben Engel bei extremen Wetterlagen. Hitze und Kälte setzen alterschwachen Batterien gleichermaßen zu - mit 80 Prozent ist das auch der häufigste Grund, warum ein Clubmitglied die Nothilfe-Rufnummer 120 wählt. Diese Zahl schwankt je nach Jahreszeit. "Bei einem plötzlichen Wintereinbruch werden mehr als doppelt so viele Panneneinsätze wie an normalen Tagen gefahren. Obwohl der Winter verlässlich jedes Jahr kommt, sind viele Autofahrer nicht darauf vorbereitet. Der Winter ist bei uns die heißeste Zeit", sagt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. In Spitzenzeiten kann es sein, dass ein Pannenfahrer in Wien über 40 Einsätze pro Tag übernimmt.

Meistens herrscht bei den Gelben Engeln positive Stimmung - als Retter in Notsituationen wird man meist schon sehnlich erwartet, wenn man einem Clubmitglied zur Hilfe kommt. Große Trauer und Bestürzung herrschte aber im April, als ein langgedienter und allseits beliebter Kollege aus Oberösterreich bei der Heimfahrt von einem Einsatz tödlich verunglückte.

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