- 29.12.2010, 09:05:03
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Silvester-Feuerwerk: Appell zur Rücksichtnahme
Bezirkshauptmannschaften erinnern an Bestimmungen des Pyrotechnikgesetzes
Bregenz (OTS/VLK) - Auch heuer rufen Vorarlbergs
Bezirkshauptmannschaften anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels
eindringlich dazu auf, bei der Verwendung von Knallern bzw. Raketen
Zurückhaltung zu üben und auf die Mitbürginnen und Mitbürger
Rücksicht zu nehmen. Die Exekutive wird mit Schwerpunkteinsätzen
darüber wachen, dass die bestehenden Verbote eingehalten werden.
Vor allem auf alte, kranke und ruhebedürftige Menschen ist
Rücksicht zu nehmen. Daher dürfen Feuerwerks- und Knallkörper nicht
in lärmempfindlichen Zonen oder in unmittelbarer Nähe von
Krankenanstalten, Alters-, Kinder- und Erholungsheimen abgeschossen
werden. Daneben leiden auch Tiere unter dem für sie ungewohnten
Knall- und Blitzlichtgewitter, das oft tagelang andauert. "Für viele
Heimtiere ist die Silvesternacht eindeutig die schlimmste Nacht des
Jahres", betont Landesveterinär und Tierschutzombudsmann Erik Schmid.
Doch nicht nur Heimtiere, auch Nutztiere oder Wildtiere, die im so
schon anstrengenden Winter besonderem Stress ausgesetzt sind,
reagieren empfindlich auf Ruhestörungen. Folgende Grundsätze sollten
laut Schmid daher eingehalten werden:
- Weniger ist manchmal mehr: reduzieren Sie ihr Feuerwerk, auch Ihren
Mitmenschen, der Umwelt und dem Klima zuliebe.
- Konzentrieren Sie das Zünden der Knall- und Feuerwerkskörper
ausschließlich auf die Zeit des Jahreswechsels. Die unerwünschten
Belastungen werden so auf eine kurze Zeit reduziert.
- Entsorgen Sie die Reste, vermeiden Sie das Abfeuern auf Weide- und
Äsungsflächen (nicht verrottbare Plastik- und Metallteile können in
das Viehfutter gelangen und bei den Tieren schwere gesundheitliche
Störungen auslösen).
Rückfragehinweis:
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