LR Martinz und LR Dobernig: Kärnten schafft Pragmatisierung der Landesbediensteten ab!

Gehaltsverhandlungen mit Kärntner Landesbediensteten abgeschlossen - 26,50 Euro für jeden - Niedrigverdiener werden bevorzugt

Klagenfurt (OTS) - Bei den heutigen Gehaltsverhandlungen für die Kärntner Landesbediensteten konnte eine Einigung erzielt werden. Im Zuge der Verhandlungen wurde auch vereinbart, dass die Pragmatisierung im Landesdienst ab 1.1.2012 abgeschafft wird. Die Personalvertretung hat dafür ausdrücklich ihre Zustimmung gegeben. Das geben die Personalreferenten LR Harald Dobernig (FPK) und LR Josef Martinz (ÖVP) heute, Dienstag, bekannt.

"Man wird sich den 21. Dezember merken müssen. Wir haben bei den Gehaltsverhandlungen heute zwei epochale Schritte gesetzt: Die Pragmatisierung im Land wird abgeschafft und die Verhandlungen für eine Besoldungsreform im Landesdienst werden aufgenommen. Grundstein für die Verhandlungen für ein neues Dienstrecht war die beispielgebende Besoldungsreform bei den Gemeinden", gibt Martinz nach den Verhandlungen mit der Personalvertretung bekannt.

"Für alle Bediensteten wird es eine Löhnerhöhung mit einem Fixbetrag von 26,50 Euro im Monat geben", erklärt Dobernig. Betroffen sind rund 18.200 Bedienstete in der Landesverwaltung, den Krankenanstalten und in den Gemeinden. Der Abschluss liegt betragsmäßig in etwa bei der Höhe des Bundesabschlusses. "Die Regelung mit einem Fixbetrag für alle Mitarbeiter ist sozial gerechter als die Bundesregelung, weil die Niedrigverdiener bevorzugt werden. Die Abschaffung der Pragmatisierung ist ein bedeutender Schritt, die Landesverwaltung passt sich damit der modernen Zeit an. Dieser Schritt wurde ja in anderen Bereichen schon umgesetzt", so Dobernig, der ankündigte, dass es eine Fortführung des selektiven Einstellungsstopps geben werde. "Bisher konnten wir damit bereits 140 Planstellen einsparen."

Schon im Frühjahr dieses Jahres konnte Martinz mit dem Gemeindebund und der Gewerkschaft nach jahrelangen Verhandlungen die Besoldungsreform für die Kärntner Gemeinden präsentieren, die mit März 2011 umgesetzt wird. Kärnten erhält als erstes Bundesland ein neues, modernes, transparentes und leistungsorientiertes Dienstrecht in der Gemeindeverwaltung. "Wir gehen unseren Sanierungskurs konsequent weiter. Die Reformen sind geprägt von Nachhaltigkeit und schaffen Freiräume im Landesbudget, damit wir wieder investieren können", sagt Martinz.

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