• 21.12.2010, 16:46:20
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Welldone Themenservice Thema onkologische Rehabilitation in Österreich

Folge 1: Status Quo und Ausblick

Wien (OTS) - Rehabilitation ist ein Fachbereich, der sich zum Ziel
setzt, Patienten nach einer schwerwiegenden Erkrankung wie
Schlaganfall, Herzinfarkt, Depressionen oder Verletzung wieder
möglichst weitgehend in das berufliche und soziale Umfeld zu
integrieren. Onkologische Rehabilitation ist eine neue Form der
Rehabilitation. Im Vergleich zu anderen Rehabilitationseinrichtungen
liegen die Schwerpunkte der onkologischen Rehabilitation neben der
physikalischen Medizin und Physiotherapie besonders auf der
psychoonkologischen Betreuung sowie der Behandlung von Folgen der
Tumortherapie

Laut Statistik Austria wird bei rund 36.000 Österreichern jedes
Jahr eine Krebserkrankung festgestellt1. Wovon Schätzungen zufolge
jeder Fünfte eine Form einer Anschlussbehandlung der onkologischen
Rehabilitation absolviert. Rund 7.000 bis 8.000 Betroffene suchen
jährlich hierfür eine spezielle Behandlung. Ziel der onkologischen
Rehabilitation ist es, die Leistungsfähigkeit zu verbessern,
Beschwerden zu verringern, die Lebensqualität deutlich zu erhöhen und
Betroffene wieder in den Alltag als auch in das Berufsleben
einzugliedern. In Deutschland hat die Onkologische Rehabilitation
bereits einen festen Stellenwert und wird in unterschiedlichen
Zentren durchgeführt.

Was onkologische Patienten benötigen

Immer effektivere onkologische Behandlungen haben dazu geführt,
dass einerseits mehr Patienten von ihrer Erkrankung geheilt werden
können, andererseits viele Patienten mit malignen Erkrankungen unter
der entsprechenden Therapie über viele Jahre mit der Erkrankung
leben. Es ist heute unbestritten, dass die meisten Patienten mit
einer onkologischen Erkrankung nach ihrer Therapie (ob das jetzt
Operationen, Strahlentherapie, Chemotherapie oder eine Kombination
dieser Maßnahmen ist), eine weitere medizinische Hilfe benötigen. Im
Vergleich zu anderen Rehabilitationseinrichtungen liegen die
Schwerpunkte neben der physikalischen Medizin und Physiotherapie
besonders auf der psychoonkologischen Betreuung sowie der Behandlung
von Folgen der Tumortherapie. Eine Betreuung in allgemeinen
Rehabilitationseinrichtungen ist wegen der unterschiedlichen
Maßnahmen und psychischen Hemmschwellen oft schwierig und hat zur
Entwicklung von spezialisierten Zentren geführt. Tumorbedingte
Symptome wie auch die Folgen von Operationen und Strahlen- oder
Chemotherapie führen zu Funktionsstörungen und hoher psychischer
Belastung.

Onkologische Rehabilitation bietet die Möglichkeit zu verhindern,
dass dadurch die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft dauerhaft
beeinträchtigt wird. Rehabilitative Maßnahmen sollen durch ein
ganzheitliches Behandlungskonzept in das somatische
Therapieverfahren, psychoonkologische Betreuung,
Informationsvermittlung und soziale Unterstützung eingehen, die
Lebensqualität wieder herstellen. Daher sind neben Ärzten und dem
Pflegeteam, Physiotherapeuten, Sportlehrer, Diätberater, Psychologen,
Sozialpädagogen, Ergotherapeuten sowie Kunst- und Musiktherapeuten in
die Therapie mit einbezogen. Aber auch komplementärmedizinische
Anwendungen werden vermehrt in der Behandlung berücksichtigt.

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Rückfragehinweis:

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   Mag. Ludwig Bichler, MBA
   Leiter Konzernkommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
   Tel. +43 1 60127 615
   E-Mail: [email protected]
   www.vamed.com
   
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   Mag. Elisabeth Kranawetvogel | Public Relations
   Tel.: 01/402 13 41-40

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