FPÖ: Strache begrüßt israelischen Vize-Minister Ayoob Kara in Wien

Ayoob Kara: Nichts spricht gegen eine Zusammenarbeit mit der FPÖ

Wien (OTS) - Auf Einladung von FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache befindet sich der israelische Vize-Minister Ayoob Kara derzeit in Wien. Ayoob Kara ist Vize-Minister im Kabinett des Ministerpräsidenten von Israel, Benjamin Netanjahu, Mitglied des Likud und zuständig für die Entwicklung von Negev und Galiläa. Er zählt zu den engsten Vertrauten von Ministerpräsident Netanjahu.

"Ayoob Kara ist eine der prominenten und herausragenden Persönlichkeiten des politischen Lebens in Israel, mit denen wir bei unserer Reise zusammengetroffen sind", erklärte Strache bei einer gemeinsamen Stellungnahme vor Medienvertretern. Der FPÖ-Obmann zog dabei auch ein positives Resümee seiner Israel-Reise, wo es gelungen sei, ein positives und wahrheitsgetreues Bild von Österreich und der FPÖ zu vermitteln. Strache unterstrich die Bedeutung der österreichischen Neutralität gerade bei einer Vermittlung im Nahost-Konflikt und verwies auf die aktive Neutralitätspolitik Bruno Kreiskys. Wie Strache erklärte, gehe es ihm es darum, ein umfassendes Bild der Nahost-Problematik zu gewinnen. "Uns Europäern stellt sich das oft sehr einseitig dar", so der FPÖ-Obmann. "Daher halte ich es für notwendig und produktiv, auch vor Ort anwesend zu sein und mit den Betroffenen direkt zu sprechen."

Die Kritik einzelner Vertreter der IKG wies Strache entschieden zurück, vor allem die gemeinen und falschen Unterstellungen von IKG-Generalsekretär Fastenbauer. Dieser stehe wie auch IKG-Vorsitzender Muzicant ideologisch der SPÖ nahe, die immer islamistischer agiere.

Strache hält eine friedliche Koexistenz der Völker im Nahen Osten für möglich. Es könne eine Lösung geben, wenn alle Beteiligten guten Willens seien. Österreich und die FPÖ würden dazu ihren möglichen Beitrag leisten. Scharfe Kritik übte er am islamistischen Fundamentalismus. Israel sei dadurch besonders gefährdet, aber diese Problematik mache nicht vor unserer Haustüre halt. Dies habe beispielsweise der Selbstmordanschlag in Stockholm vor einigen Tagen gezeigt. "Wir lehnen alle totalitären Ideologien ab, gleichgültig ob sie jetzt Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus, Stalinismus oder Islamismus heißen", betonte Strache. "Ebenso lehnen wir auch alle Ideologien ab, die auch nur im Entferntesten den Terrorismus gutheißen, fördern oder praktizieren."

"Ich habe das Parteiprogramm der FPÖ durchgelesen und habe keinen Punkt gefunden, der gegen eine Zusammenarbeit sprechen würde. Man kann also sagen, dass das Programm der FPÖ koscher ist", sagte der israelische Vize-Minister Ayoob Kara. Er selbst, so Kara, sei Adoptivsohn einer jüdischen Familie, die den Holocaust überlebt habe und nach Israel ausgewandert sei.

Die FPÖ, so Kara, sei ein Verbündeter im Kampf gegen den radikalen Islamismus und Terrorismus. Daher werde er gemeinsam mit HC Strache und der FPÖ eine internationale Konferenz zur Zusammenarbeit gegen religiöse Radikalisierung und Terror in Israel und Europa ins Leben rufen, kündigte Kara an. Israel sei das einzige Land im Nahen Osten, in dem es tatsächlich Freiheit und Demokratie gebe, so Kara, der darauf verwies, dass die Bedrohung vom radikalen Islamismus und Terrorismus ausgehe.

"Die Menschen sehen die Wahrheit leider erst sehr oft, wenn es zu spät ist", so Kara, daher sei es besonders wichtig jetzt entschieden gegen diese Strömungen aufzutreten. In der FPÖ habe man einen Partner gegen Islamisierung und Terrorismus gefunden, zeigte sich Kara zufrieden mit den Gesprächen mit der FPÖ.

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