- 21.12.2010, 11:27:06
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Privaten Schneeräumungsfirmen gehen in Anbetracht der Schneemassen die Arbeitskräfte aus
Hausbetreuung Attensam nimmt Stellung zur aktuellen Schneeräumungsproblematik

Wien (OTS) - Verkehrschaos, nicht geräumte Straßen und eisige
Gehwege - das ist das Bild, das sich der Bevölkerung derzeit bietet,
wenn es seit Wochen fast durchgehend schneit. Die schweren
Schneefälle der letzten Tage und die damit einhergehende
Schneeräumungsthematik haben wieder einmal für einen Aufschrei bei
Fußgängern gesorgt. Allein in der Bundeshauptstadt galt es, seit dem
ersten Schneefall am 26. November, über einen Meter an
Neuschneemassen zu bewältigen.
Die Schneeräumer kämpfen an allen Fronten, doch das wird oftmals von
Hausbewohnern, Hausverwaltungen und Immobilienbesitzern als
unzureichend angesehen. Auch seitens der Medien hagelt es Kritik
gegenüber Privaten Schneeräumungsfirmen. Zu Unrecht? Entspricht das
derzeit empfundene Schneechaos in den Städten Österreichs den
Tatsachen oder verbirgt sich dahinter eine tiefer gehende urbane
Infrastruktur- und Versorgungsproblematik?
Faktum ist: Hauseigentümer sind in der Zeit von 6 bis 22 Uhr
gesetzlich dazu verpflichtet, Gehsteige samt den dazugehörigen
Stiegenanlagen von Schnee und Glatteis zu befreien. Neben der MA 48
der Stadt Wien sind Hausbesorger sowie dutzende private
Schneeräumungsfirmen daher derzeit im Dauereinsatz. Seitens der
Bevölkerung kommt es jedoch bei anhaltendem Schneefall in punkto
Räumung zu laufenden Beschwerden. Es wird von mangelnder Qualität,
Faulheit und Unzuverlässigkeit gesprochen.
Der Knackpunkt der Schneeräumungsthematik ist allerdings auf eine
arbeitsrechtliche Problematik zurückzuführen, die die gesamte Branche
betrifft. Viele Schneeräumer bleiben bei Dauerschneefall ganz gezielt
der Arbeit fern. Somit fallen Touren aus, müssen ersetzt werden und
neue Mitarbeiter laufend neu eingeschult werden. Die Zulassung von
Saisoniers könnte die Problematik weitgehend entschärfen, doch das
ist nicht gesetzeskonform. "Wir betreuen allein in Wien 16.800
Liegenschaften. Mit 600 Touren befreien wir die beauftragten
Verkehrsflächen von Eis und Schnee. Unsere Arbeiter schuften hart und
geben ihr bestes, werden aber immer wieder von Passanten beschimpft.
Wir hatten seit 26.November bereits 22 Einsatztage, was einem
überdurchschnittlichen Gesamtwinter entspricht und das geht an die
Belastungsgrenze. Im Schnitt schaufelt ein Schneeräumer sechs Stunden
für einen Betreuungsdurchgang. Bei Dauerschneefall sind jedoch
mehrere Durchgänge pro Tag notwendig und wenn der Schneefall drei
Wochen kaum Pause macht ist das schlicht und einfach für niemanden
mehr bewältigbar", so Ing. Oliver Attensam, Geschäftsführer der
Hausbetreuung Attensam.
Wer macht das auf Dauer mit? Wegen der arbeitsrechtlichen Lage und
vermehrten Absenzen und Krankenständen des Schneeräumungspersonals
aufgrund der intensiven Arbeitssituation mit dem frühen
Wintereinbruch mussten bei Attensam seit Ende November für über 160
Touren neue Schneeräumer eingeschult werden.
Dazu kommt noch die Taumittelproblematik. Durch die
Dauerschneefälle ist europaweit kein Taumittel mehr verfügbar. "Viele
Menschen verwechseln einen weißen Gehsteig, der mit Streusplitt
bestreut wurde, mit einer ungeräumten Strecke. Dazu kommt, dass es
immer wieder Kunden gibt, die ihre Schneeräumungsverträge nicht
kennen bzw. sich lediglich ein Mindestpaket zulegen, welches zwar den
gesetzlichen Anforderungen entspricht, jedoch bei Dauerschneefall
keine ausreichende Betreuung vorsieht.", so Oliver Attensam.
Die Frage, die sich stellt, lautet also: Ist diese Problematik
zukünftig zu ändern? Wer wird in Zukunft schaufeln, wenn es schneit?
Firmenchef Oliver Attensam fordert daher dringend eine Neuregulierung
des Marktes und eine verbesserte Preispolitik, und sieht sich
gezwungen sein Unternehmen zu reduzieren trotz wachsendem Markt. "Ich
wünsche mir seitens der Politik eine enge Kooperation und
Unterstützung, um gemeinsam eine befriedigende Lösung für die Branche
zu erarbeiten. Wir werden nicht mehr alle Aufträge betreuen können,
so lange die Politik uns keine Möglichkeit einräumt, geeignetes
Räumpersonal zu bekommen. Wir sehen unsere Rolle als Erhalter der
Infrastruktur und des öffentlichen Verkehrs, immer mehr wird an uns
private Firmen ausgelagert, da auch die öffentliche Hand schlicht
kein Personal mehr hat um selbst Schnee zu räumen. In Anbetracht der
Überregulierung am Arbeitsmarkt bei immer noch niederen
Auftragspreisen ist das in dieser Menge nicht mehr zu schaffen". Der
Chef von rund 1.200 Schneeräumern hat heuer bereits selbst mehrmals
zur Schaufel gegriffen und Schnee für seine Kunden geschippt.
Über die Hausbetreuung Attensam
Hausbetreuung Attensam bietet seit 1980 professionelle
ganzheitliche Hausbetreuung, von der Hausreinigung bis zur
technischen Hausbetreuung sowie Winter- und Grünflächenbetreuung.
Neben dem professionellen Hausbesorgerersatz umfasst das breite
Leistungsspektrum des österreichischen Marktführers auch Büro- und
Industriereinigungen. Weitere Leistungen wie die Schädlingsbekämpfung
und Regiereinigungen (zum Beispiel Fensterreinigungen oder
Teppichshampoonierung) runden die Attensam Dienstleistungspalette ab.
Zu den Kunden der Hausbetreuung Attensam zählen neben
Hausverwaltungen auch private wie geschäftliche Haus- und
Liegenschaftseigentümer, Firmen und öffentliche Einrichtungen. Mit
einem Stammpersonal von 1.700 Mitarbeitern und einem Fuhrpark von 850
Fahrzeugen werden rund 17.000 Liegenschaften im Sinne der
ganzheitlichen Hausbetreuung betreut.
Das Unternehmen ist mit Stand Dezember 2010 in Österreich mit den
Standorten Wien, Klosterneuburg, Mödling, St. Pölten, Wr. Neustadt,
Linz, Salzburg, Graz, Leoben, Klagenfurt, Innsbruck und Wolfurt
vertreten. Im Mai 2006 setzte Attensam den wichtigen
Expansionsschritt nach Berlin. Heute ist Attensam in Deutschland auch
mit Filialen in Berlin, Leipzig, Dresden und Düsseldorf vertreten.
Bereits im Jänner 2005 nahm der Standort Budapest in Osteuropa seine
operative Tätigkeit auf. Im Herbst 2009 wurde in Györ eine weitere
Niederlassung eröffnet.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Weitere Informationen und Presserückfragen Fa Attensam: Pressesprecher und Marketingleiter Denis Marinitsch Tel +43-5-7999 DW 1919 [email protected] Kontakt Agentur: loebell & nordberg Strategische Kommunikation und Medienkonzepte Tel. +43-1-8904406 [email protected]
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