EANS-Adhoc: Telekom Austria AG / Die Telekom Austria Group aktualisiert die Mittelverwendungsstrategie und gibt einen Finanzausblick am heutigen Kapitalmarkttag (Ad-hoc Meldung)

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17.12.2010

Wien, 17. Dezember 2010: Die Telekom Austria Group (VSE: TKA, OTC US: TKAGY) verlautbarte heute eine Aktualisierung ihrer Mittelverwendungsstrategie sowie den Finanzausblick für die Periode 2011 bis 2013 am Kapitalmarkttag, der heute am Sitz der Gesellschaft in Wien stattfand.

"Unsere Vision ist es, der effizienteste und innovativste Telekommunikationsanbieter in Zentral- und Osteuropa zu werden. Mit der Rückkehr zum Wachstum von Festnetzanschlussleitungen in unserem heimischen Markt und mit der Einführung von konvergenten Lösungen in Zentral- und Osteuropa werden die Grundlagen für die Erreichung dieses Zieles gelegt. Striktes Kostenmanagement wird essentiell sein, um dem Einfluss externer Einflussfaktoren, wie der Regulierung von Roaming- und Zusammenschaltungstarifen oder dem starken Wettbewerb, entgegenzuwirken. Diese Faktoren werden sich auch weiterhin im Jahr 2011 negativ auf die Umsatz- und EBITDA-Entwicklung auswirken. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir mit der klaren Strategie, durch Marktkonsolidierung, Konvergenz und wertsteigernden Wachstumsprojekten Wertschöpfung zu generieren, ein Umsatzwachstum und eine Stabilisierung der bereinigten EBITDA-Marge bis 2013 erreichen werden. Die Erhöhung der Dividendenuntergrenze auf 0,76 EUR pro Aktie spiegelt unser starkes Vertrauen in die Entwicklung unseres operativen Geschäftes wider", so Hannes Ametsreiter, Generaldirektor der Telekom Austria Group.

Aktualisierung der Mittelverwendungsstrategie 2011 - 2013
Die Telekom Austria Group kündigte ihre Absicht an, 55% des Free Cashflows oder mindestens 0,76 EUR pro Aktie an Dividende für die Jahre 2011 und 2012 auszuschütten. Die Aufrechterhaltung eines stabilen Investment-Grade-Ratings von zumindest "BBB" (stabiler Ausblick) wird weiterhin eine Voraussetzung für das Finanzprofil der Gruppe sein. Außerdem wird durch eine Ausweitung des Verschuldungskorridors auf 2.0x - 2.5x Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA eine erhöhte Flexibilität zur Abwägung zwischen Aktienrückkäufen und Wachstumsprojekten ermöglicht. Der Beginn von Aktienrückkäufen wird vom Volumen potentieller Wachstumsprojekte abhängig sein. Aktienrückkäufe werden jedenfalls dann getätigt, wenn das Verhältnis Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA unter 2,0x fällt. Ein stabiles Geschäfts- und Währungsumfeld ist weiterhin grundsätzliche Voraussetzung für Aktienrückkäufe.

"Die Anhebung der Dividendenuntergrenze von 0,75 EUR auf 0,76 EUR reflektiert unser Vertrauen in die starke Cashflow Generierung der Telekom Austria Group. Da der Free Cashflow einen besseren Indikator für die operative Leistung der Gruppe als der Nettoüberschuss darstellt, wird die Dividendenausschüttungsquote von nun an 55% des Free Cashflows betragen. Darüber hinaus ermöglicht ein erweiterter Korridor des Verhältnisses Nettoverschuldung zu bereinigtem EBITDA mehr Flexibilität, um zwischen Aktienrückkäufen und wertsteigernden Wachstumsprojekten abzuwägen" sagt Hans Tschuden, Finanzvorstand der Telekom Austria Group.

Gruppen-Ausblick 2011
Für das Gesamtjahr 2011 erwartet die Telekom Austria Group Umsatzerlöse in der Höhe von bis zu 4,60 Mrd. EUR und ein bereinigtes EBITDA von bis zu 1,60 Mrd. EUR. Das Unternehmen geht von Anlagezugängen in der Höhe von bis zu 800 Mio. EUR aus, in welchen keine Investitionen in Lizenzen oder der Erwerb von zusätzlichen Frequenzen enthalten sind. Der operative Free Cashflow, welcher als bereinigtes EBITDA abzüglich Anlagezugänge definiert ist, wird voraussichtlich etwa 800 Mio. EUR im Jahr 2011 betragen. Das Management beabsichtigt 55% des Free Cashflow oder mindestens 0,76 EUR pro Aktie für das Geschäftsjahr 2011 an Dividenden auszuschütten. Dieser Ausblick geht von einer konstanten Währungsbasis aus.

Mittelfristige Gruppenziele 2012 - 2013
Das Management erwartet Umsatzerlöse in der Höhe von etwa 4,7 Mrd. EUR in 2013. Die bereinigte EBITDA-Marge wird voraussichtlich bei 34% stabil bleiben. Außerdem geht das Unternehmen davon aus, dass das Verhältnis Anlagezugänge zu Umsatzerlösen das Niveau von 16% in 2013 nicht übersteigen wird. Der operative Free Cashflow, welcher als bereinigtes EBITDA abzüglich Anlagezugänge definiert ist, wird in der Höhe von etwa 800 Mio. EUR pro Jahr erwartet. Das Management bestätigt die Ausschüttungspolitik von 55% des Free Cashflows wobei für 2012 eine Dividendenuntergrenze von 0,76 EUR pro Aktie besteht. Dieser Ausblick geht von einer konstanten Währungsbasis aus.

Ausblick 2011
Umsatzerlöse: bis zu 4,60 Mrd. EUR
Bereinigtes EBITDA: bis zu 1,60 Mrd. EUR
Anlagenzugänge: bis zu 0,80 Mrd. EUR
Operativer Free Cashflow: ungefähr 0,8 Mrd. EUR
Dividende: 55% des Free Cashflows, mindestens 76 Eurocents pro Aktie

Ausblick 2012 - 2013
Umsatzerlöse: bis zu 4,7 Mrd. EUR in 2013
Bereinigte EBITDA Marge: stabil bei ungefähr 34% Anlagenzugänge/Umsatzerlöse: bis zu 16% in 2013
Operativer Free Cashflow: ungefähr 0,8 Mrd. EUR pro Jahr
Dividende: 55% des Free Cashflows, mindestens 76 Eurocents pro Aktie bis 2012

Die gesamten Präsentationen sowie weitere Informationen sind erhältlich auf unserer Website unter http://www.telekomaustria.com/ir/capital-market-day.php

Definitionen:
Free Cashflow: Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit minus Anlagezugänge ohne Berücksichtigung etwaiger Lizenz-Investitionen und des Erwerb zusätzlicher Frequenzblöcke.
Bereinigtes EBITDA: EBITDA exklusive Restrukturierungs- und Wertminderungsaufwand.
Anlagezugänge: Anlagezugänge exklusive Investitionen in Lizenzen und dem Erwerb zusätzlicher Frequenzblöcke.

Zukunftsbezogene Aussagen: Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken und Unbestimmtheiten zur Folge haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können aufgrund einer Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass aufgrund einer Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann.

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