Weihnachtsbotschaft der FCG/GPA-djp an die Bundesregierung Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen!

Die FCG/GPA-djp vermisst bei den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung den Blick auf die Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit!

Wien (OTS) - "Die neuen Einschnitte bei den Pensionen im Bereich
der Langzeitversichertenregelungen und bei den Korridorpensionen sind aus unserer Sicht zutiefst ungerecht. Es wir damit gerade jenen ArbeitnehmerInnen die über vier Jahrzehnte brav arbeiten und einzahlen die Möglichkeit genommen, zu vernünftigen Bedingungen berechtigterweise etwas früher in Pension zu gehen", meint Bundesvorsitzender Wolfgang Pischinger, "Dies ist aus unserer Sicht wieder zu entschärfen. Zu überlegen ist, ob es nicht vernünftig und gerecht wäre bei längerer Verweildauer auf dem Arbeitsplatz über die 45 Jahre hinaus, höhere Pensionsanwartschaften zu ermöglichen. Also jene die länger arbeiten auch dafür zu belohnen. Dass bei gleichem Pensionsantritt mit 65 Jahren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die nur wenige Versicherungszeiten zustande bringen, genauso viel bekommen würden wie jene, die zu diesem Zeitpunkt bis 50 Versicherungsjahre geleistet haben, entspricht nicht unserer Auffassung von Gerechtigkeit!"

Auch die familienpolitischen Maßnahmen sieht FCG/GPA-djp Bundesgeschäftsführer Günther Trausznitz kritisch: "Die demographische Entwicklung zeigt uns, dass die Zahl der Geburten viel zu gering ist. Und dann sparen wir bei den Familien mit Kindern -dafür fehlt mir jedes Verständnis. Wir leben in einer Zeit wo Armut steigt, auch in unserem reichen Österreich. Wir wissen dass gerade die Familien mit Kindern ein zusätzliches Risiko, eine zusätzliche Belastung tragen müssen. Es ist weder nachhaltig klug oder zukunftsorientiert solche Schritte zu setzen. Familienpolitik ist Zukunftspolitik, und wir werden da als FCG/GPA-djp nicht locker lassen!"

Unbestritten ist es notwendig Maßnahmen zu treffen um das Budgetdefizit in Griff zu kriegen. Und ebenso unbestritten können die damit verbundenen Belastungen ja wohl nur "sozial ausgewogen" und "gerecht verteilt" sein. Die FCG/GPA-djp erkennt weit und breit keine Maßnahmen die die Verursacher der Krise betreffen. "Auf der einen Seite werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten - oder eher gezwungen - um das Desaster wieder in Ordnung zu bringen. Auf der anderen Seite wird auf den Finanzmärkten munter hochriskant weitergewettet", kritisiert Trausznitz, "Es muss hier Einhalt geboten werden. Wir brauchen konkrete und ziel führende Maßnahmen, die Verursacher müssen ihre Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen!"

"Der Mensch muss im Mittelpunkt des Interesses stehen. Es geht bei der Krise und den Folgen nicht ausschließlich um Verluste und Geldvernichtung Hinter all dem stehen Menschenschicksale. Menschen! Frauen, Männer, Kinder und deren Familien leiden unter den Auswirkungen von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Armutsgefährdung. Wir müssen JETZT daran arbeiten, dass etwas derartiges nicht mehr passieren kann, und wir erinnern die Regierung an ihre Verantwortung dafür Sorge zu tragen!" schließt der Bundesvorsitzende der FCG/GPA-djp Wolfgang Pischinger.

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