• 17.12.2010, 09:01:35
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Weihnachtsbotschaft der FCG/GPA-djp an die Bundesregierung Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen!

Die FCG/GPA-djp vermisst bei den aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung den Blick auf die Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit!

Wien (OTS) - "Die neuen Einschnitte bei den Pensionen im Bereich
der Langzeitversichertenregelungen und bei den Korridorpensionen sind
aus unserer Sicht zutiefst ungerecht. Es wir damit gerade jenen
ArbeitnehmerInnen die über vier Jahrzehnte brav arbeiten und
einzahlen die Möglichkeit genommen, zu vernünftigen Bedingungen
berechtigterweise etwas früher in Pension zu gehen", meint
Bundesvorsitzender Wolfgang Pischinger, "Dies ist aus unserer Sicht
wieder zu entschärfen. Zu überlegen ist, ob es nicht vernünftig und
gerecht wäre bei längerer Verweildauer auf dem Arbeitsplatz über die
45 Jahre hinaus, höhere Pensionsanwartschaften zu ermöglichen. Also
jene die länger arbeiten auch dafür zu belohnen. Dass bei gleichem
Pensionsantritt mit 65 Jahren die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
die nur wenige Versicherungszeiten zustande bringen, genauso viel
bekommen würden wie jene, die zu diesem Zeitpunkt bis 50
Versicherungsjahre geleistet haben, entspricht nicht unserer
Auffassung von Gerechtigkeit!"

Auch die familienpolitischen Maßnahmen sieht FCG/GPA-djp
Bundesgeschäftsführer Günther Trausznitz kritisch: "Die
demographische Entwicklung zeigt uns, dass die Zahl der Geburten viel
zu gering ist. Und dann sparen wir bei den Familien mit Kindern -
dafür fehlt mir jedes Verständnis. Wir leben in einer Zeit wo Armut
steigt, auch in unserem reichen Österreich. Wir wissen dass gerade
die Familien mit Kindern ein zusätzliches Risiko, eine zusätzliche
Belastung tragen müssen. Es ist weder nachhaltig klug oder
zukunftsorientiert solche Schritte zu setzen. Familienpolitik ist
Zukunftspolitik, und wir werden da als FCG/GPA-djp nicht locker
lassen!"

Unbestritten ist es notwendig Maßnahmen zu treffen um das
Budgetdefizit in Griff zu kriegen. Und ebenso unbestritten können die
damit verbundenen Belastungen ja wohl nur "sozial ausgewogen" und
"gerecht verteilt" sein. Die FCG/GPA-djp erkennt weit und breit keine
Maßnahmen die die Verursacher der Krise betreffen. "Auf der einen
Seite werden die Steuerzahler zur Kasse gebeten - oder eher gezwungen
- um das Desaster wieder in Ordnung zu bringen. Auf der anderen Seite
wird auf den Finanzmärkten munter hochriskant weitergewettet",
kritisiert Trausznitz, "Es muss hier Einhalt geboten werden. Wir
brauchen konkrete und ziel führende Maßnahmen, die Verursacher müssen
ihre Verantwortung für die Gesellschaft wahrnehmen!"

"Der Mensch muss im Mittelpunkt des Interesses stehen. Es geht bei
der Krise und den Folgen nicht ausschließlich um Verluste und
Geldvernichtung Hinter all dem stehen Menschenschicksale. Menschen!
Frauen, Männer, Kinder und deren Familien leiden unter den
Auswirkungen von Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und Armutsgefährdung.
Wir müssen JETZT daran arbeiten, dass etwas derartiges nicht mehr
passieren kann, und wir erinnern die Regierung an ihre Verantwortung
dafür Sorge zu tragen!" schließt der Bundesvorsitzende der
FCG/GPA-djp Wolfgang Pischinger.

Rückfragehinweis:

FCG/GPA-djp
   Michael Schediwy-Klusek 
   Telefon: 05 0301-21273
   Mobil:   05 0301-61273
   E-Mail: [email protected]
   http://www.fcg-gpa.at

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