• 16.12.2010, 12:13:54
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Mitterlehner, Leitl und Androsch: Schwung der Expo in neue Exporterfolge umsetzen

Export-Chancen in Zukunftsmärkten wie China stärker nützen - Internationalisierungs-Offensive wird neu ausgerichtet

Wirtschaftsminister Mitterlehner vor dem Österreich-Pavillon der Expo2010 in Shanghai.

Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
präsentierte heute gemeinsam mit dem Präsidenten der
Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, sowie
Expo-Regierungskommissär Hannes Androsch die Ziele, Strategien und
Maßnahmen für den Exportmarkt China. "Wir wollen die Globalisierung
der Wirtschaft noch stärker leben und unsere Exporte in
Zukunftsmärkte wie China ausweiten", sagte Mitterlehner. "Bei der
Expo in Shanghai haben wir heuer eine tolle Visitenkarte abgegeben.
Entscheidend ist aber die Nachbearbeitung: Durch den stärkeren Fokus
auf Hochtechnologie, Öko-Innovationen und Dienstleistungsangebote
wollen wir unsere Exporte nach China von zwei auf vier Milliarden
Euro verdoppeln", so Mitterlehner. Insgesamt besuchten rund 3,2
Millionen Besucher den Österreich-Pavillon, zudem nützten viele
österreichische Firmen die VIP-Lounge für Präsentationen und Treffen
mit Geschäftspartnern. Die 80 Firmenveranstaltungen wurden von 6.000
Geschäftsleuten besucht.

Das Expo-Motto "Better City - Better Life" gibt für Mitterlehner
eine zentrale Richtung vor, in die sich China künftig entwickeln
will. "China braucht vor allem bei Energie- und Umwelttechnik gute
österreichische Partner. Daher wollen wir den Exportanteil der
Öko-Innovationen auf zehn Prozent verdoppeln und jenen der
wissensbasierten Dienstleistungen auf 25 Prozent steigern", so
Mitterlehner. Die Basis dafür schafft die Neuausrichtung der
Internationalisierungs-Offensive, die im Auftrag des
Wirtschaftsministeriums großteils von der Wirtschaftskammer
Österreich abgewickelt wird. In den kommenden zwei Jahren stehen
dafür 39 Millionen Euro zur Verfügung. "Ab 2011 wollen wir
wachstumsstarke Exportmärkte außerhalb der EU mit neuen, innovativen
Produkten stärker bearbeiten. Durch eine Diversifizierung wird
Österreich krisenfester", betonte Mitterlehner.

Leitl: Expo-Bonus voll ausnutzen

"Österreich hatte immer schon ein gutes Image in China, das aber
einseitig auf Kunst und Kultur ausgerichtet war. Dieses Bild konnten
wir auf der Expo dahingehend ergänzen, dass Österreich auch ein Land
der Technologie und des Fortschritts ist", betonte WKÖ-Präsident
Christoph Leitl. Der österreichische EXPO-Auftritt war ein
"Aha-Erlebnis für China und diesen Bonus wollen wir jetzt ausnützen",
so Leitl. Das Motto laute jetzt, "from contact to contract", denn
China ist der Boom-Markt für die Exportwirtschaft schlechthin. So hat
China heuer erstmals die USA als wichtigsten österreichischen
Handelspartner außerhalb Europas überholt.

Leitl: "Um das von Wirtschaftsminister Mitterlehner gesteckte Ziel
einer Verdoppelung der Ausfuhren zu erreichen, werden wir unsere
sieben Stützpunkte der Außenwirtschaft Österreich in China zu
Kompetenzzentren mit speziellen Schwerpunktbereichen ausbauen.
Zusätzlich werden wir 2011 jede Woche eine exportrelevante
China-Veranstaltung der AWO den österreichischen Unternehmen
anbieten." Die größten Chancen für heimische Firmen sieht Leitl in
China in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologie, Infrastruktur
und im Gesundheitssektor. Leitl: "Gerade Energie- und Umwelttechnik
ist derzeit in China ein Riesenthema, denn 16 der 20 weltweit am
stärksten verschmutzen Millionenstädte liegen in China, und das Reich
der Mitte will nicht von der 'Werkbank der Welt zur Müllhalde der
Welt' werden." China habe das Problem erkannt und werde in diesem
Bereich groß investieren. "Das ist eine Chance für österreichische
Unternehmen, die in diesem Sektor zur Weltspitze zählen", so Leitl
abschließend.

Androsch: Expo-Auftritt eröffnet neue Chancen für Österreich

Auch Expo-Regierungskommissär Hannes Androsch betonte den großen
Erfolg des österreichischen Auftritts bei der Weltausstellung in
Shanghai: "Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur ein Land der Musik
und eines der bedeutendsten Fremdenverkehrsländer der Welt sind,
sondern auch ein Hochtechnologieland in Bereichen, die für China ganz
besonders wichtig geworden sind - für Umwelt, Mobilität und
Kommunaltechnik", so Androsch. Der nachhaltige Erfolg des
Expo-Auftritts hänge von einer guten Nachbearbeitung ab. "China
bietet enormes Potenzial, das Interesse an einer Zusammenarbeit mit
der österreichischen Wirtschaft ist groß", so Androsch abschließend.

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   Mag. Waltraud Kaserer
   Tel.: +43 (01) 71100-5108 / Mobil: +43 664 813 18 34
   mailto:[email protected]
   
   Mag. Volker Hollenstein
   Tel.: +43 (01) 71100-5193 / Mobil: +43 664 501 31 58
   [email protected]
   
   Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Presse
      Mag. Bernhard Salzer
      Tel.: T:(+43) 0590 900-4464
      mailto:[email protected]

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