- 14.12.2010, 15:06:37
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FPÖ-Guggenbichler: Rot - Grüner Angriff auf den Umweltschutz
Umweltpolitische Bankrotterklärung der Stadtregierung!
Wien (OTS/fpd) - Die Wiener Naturwacht (WNW) wurde vor 35 Jahren
als Verein von den beeideten Natur Wacheorganen (NWO) gegründet, um
im Rahmen einer kostengünstigen Organisation einen möglichst
effizienten Personaleinsatz zu ermöglichen (Anm.: In den
Bundesländern teilw. Körperschaften). Die WNW ist gemeinnützig, nicht
parteigebunden und alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die
Finanzierung erfolgt in geringem Maß durch Mitgliedsbeiträge
hauptsächlich aber durch Förderung des Landes Wien, so der FPÖ-Wien
Gemeinderat Udo Guggenbichler im Zuge der laufenden Budgetdebatte.
Die jährliche Förderung betrug seit vielen Jahren konstant 24.600,-
Ein Drittel dieses Betrages fließt in Form von Miete und
Erhaltungskosten am Außenstützpunkt Lobau direkt an das Land zurück,
es folgen die üblichen Fixkosten, laufende Kosten für
Büro-Verbrauchsmaterial, Versicherung, Ausrüstungsgegenstände für
Naturschutztätigkeiten sowie letztendlich bescheidene Kostenbeiträge
für dienstliche Aufwendungen der Naturwacheorgane.
Die Naturwacht leistet:
? ca. 9 Wochen im Frühjahr nächtliche Betreuung von
Amphibienwanderstrecken
? Bei jeder Prater-Großveranstaltung die Sicherung der Grünräume
? Einschreiten bei illegalem Befahren von Grünräumen
? Bergung gefährdeter Wildtiere
? Begleitende Kontrolle von Baustellen in sensiblen Grünräumen
? Aufspüren und Melden von Mülldeponien und sonstigen Eingriffen in
Grünräume
? Interne Schulung neuer Organe und sonstiger
Naturschutz-Interessierter
? Naturkundliche Führungen mit Kindergarten- und Schulkindern
? Teilnahme an einschlägigen Expositionen und Veranstaltungen
? Begehung von Grünräumen, Naturdenkmälern etc. und Meldung des
Zustandes
Aus diesem Gründen ist eine Reduktion der Förderung aus
freiheitlicher Sicht ein Angriff auf den Naturschutz in Wien sowie
eine umweltpolitische Bankrotterklärung der neuen Stadtregierung. Die
Erhöhung der Unterstützung sollte daher ins Auge gefasst werden, so
Guggenbichler abschließend. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
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