• 14.12.2010, 12:33:39
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NÖ Landesregierung beschließt Filmförderungen in Gesamthöhe von 660.000 Euro

LH Pröll: Film- und Fernsehproduktionen sorgen für wichtige Impulse

St. Pölten (OTS/NLK) - "Niederösterreich wird als Drehort immer
beliebter und als Filmland immer erfolgreicher. Nicht zuletzt sorgen
die Film- und Fernsehproduktionen auch für wichtige Impulse, weil die
Dreharbeiten in Niederösterreich immer auch die Wirtschaft und den
Tourismus in den Regionen ankurbeln", meinte Landeshauptmann Dr.
Erwin Pröll am heutigen Dienstag, 14. Dezember, zu den von der NÖ
Landesregierung beschlossenen Unterstützungen für Film- und
Fernsehproduktionen. Auf Initiative von Landeshauptmann Pröll werden
für vier Produktionen Förderungen in der Gesamthöhe von 660.000 Euro
zur Verfügung gestellt.

100.000 Euro erhält die 12-teilige Serie "Eingeschenkt - Weinland
Österreich" der Interspot Film GmbH, die sich mit Weinbau und -kultur
in Österreich beschäftigt und bis Anfang 2012 fertig gestellt sein
soll. Fünf der jeweils 25 Minuten langen Folgen sind in
Niederösterreich angesiedelt, Drehorte sind die Wachau, das Krems-,
Kamp- und Traisental, der Wagram und Klosterneuburg, das Weinviertel,
die Thermenregion und Carnuntum. Die Gesamtherstellungskosten
belaufen sich auf rund 748.930 Euro, der NÖ-Effekt liegt bei 215,71
Prozent.

Weitere 100.000 Euro gehen an die noch bis 20. Dezember in
Niederösterreich und Wien gedrehte Dokumentation "Der rote Kardinal"
von Tellux Film über den in Warth bei Rabenstein an der Pielach
geborenen Kardinal Franz König. Das 60-minütige
Doku/Spielfilm-Mischformat kommt auf Gesamtherstellungskosten von
rund 1,04 Millionen Euro, der NÖ-Effekt liegt bei 205,67 Prozent.

Mit 280.000 Euro gefördert wird die im August fertiggestellte,
sechsteilige ORF-Fernsehserie "Die Steintaler" von DOR-Film, die bis
August in Ernstbrunn gedreht wurde. Mit Darstellern wie Gregor Bloeb,
Uli Maier, Cornelius Obonya, Michael Niavarani u. a. spielt die in
jeweils 45-minütige Folgen unterteilte Geschichte in der Zeit des
Neolithikums. Die Gesamtherstellungskosten belaufen sich auf 3,53
Millionen Euro, der NÖ-Effekt liegt bei 342 Prozent.

Schließlich wird der Prisma-Film "Das letzte Haus" mit 180.000
Euro unterstützt: Der 90-minütige Kinospielfilm spielt zur Gänze in
Niederösterreich, in der March-Thaya-Au, dem Grenzgebiet zur
Slowakei, und wird mit Andreas Lust, Ursula Strauss und Stefan Pohl
noch bis Februar 2011 gedreht. Die Gesamtherstellungskosten belaufen
sich auf rund 1,74 Millionen Euro, der NÖ-Effekt liegt bei 145,48
Prozent.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12175
www.noe.gv.at/nlk

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