• 13.12.2010, 11:30:41
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SPÖ Kaiser: Hypo-U-Ausschuss muss Ivo Sanader schnellstens auf den Zahn fühlen

Kroatischer Ex-Premier soll aussagen und Licht ins Dunkel um Machenschaften im Zuge der Hypo-Aktivitäten bringen. Neuerliche Rätsel nach Kulterer-Aussagen zu Verkaufsverhandlungen.

Klagenfurt (OTS) - Die dringende Vorladung vor den
Hypo-U-Ausschuss und die CSI-Hypo des in Salzburg in
Untersuchungshaft befindlichen ehemaligen Premieministers Ivo Sanader
fordert SPÖ-Landesparteivorsitzender LHStv. Peter Kaiser.

"Der U-Ausschuss und die CSI-Hypo müssen die Gelegenheit jetzt beim
Schopf packen und Sanader als Zeugen gründlich auf den Zahn fühlen,
ehe der womöglich wieder irgendwo untertaucht", so Kaiser. Es sei
höchst an der Zeit, die Mauer des Schweigens zu den Machenschaften um
das selbsternannte Unschuldslamm Wolfgang Kulterer und dessen
Geschäftspartner zum Bröckeln zu bringen.

Kulterer selbst gäbe durch sein letztes Interview am Samstag in der
Kleinen Zeitung neuerlich ein interessantes und aufklärungswürdiges
Rätsel zu den Verkaufsverhandlungen auf.

Bisher wurde stets behauptet, der von ÖVP-Obmann Josef Martinz mit 6
Millionen Euro vergoldete befreundete Steuerberater Dietrich
Birnbacher hätte die Verkaufsverhandlungen für die Kärntner
Landesholding geführt. In besagtem Interview spricht Kulterer nun
plötzlich von Tilo Berlin als Chef-Verhandler.

"Was stimmt denn nun tatsächlich? Wer hat die Verhandlungen geführt?
Sollte das tatsächlich Tilo Berlin gewesen sein, stellt sich die
Frage, wofür Birnbacher das von 12 auf 6 Millionen Euro reduzierte
Skandal-Honorar erhalten habe", so Kaiser, der auch mit Spannung
darauf wartet, was aus dem diesbezüglichen Vorwurf der
Parteienfinanzierung wurde.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt

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