- 13.12.2010, 11:28:21
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Humantechnologie ein weiterhin wachsendes Stärkefeld
Graz (OTS) - Der am 17. November 2010 angekündigte "Transfer aller
Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten" von Roche Diagnostics Graz
nach Rotkreuz (Schweiz) "kam auch für uns überraschend", so
Clusterchef Dr. Robert Gfrerer. Der steirische
Humantechnologie-Cluster mit seinen mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern und 78 Mitgliedsorganisationen ist jedoch nicht
gefährdet.
Dr. Robert Gfrerer, Geschäftsführer der
Clustermanagement-Organisation Human.technology Styria GmbH (HTS),
zur aktuellen Situation: "Derzeit arbeiten mehr als 10.000 Menschen
im Humantechnologie-Sektor in der Steiermark. Der Abgang von 400
hochqualifizierten Arbeitsplätzen tut natürlich weh. Man muss
allerdings sagen, dass die drei Kernbereiche bzw. strategischen
Korridore des Clusters - Pharmazeutische Verfahrens-, Prozess- und
Produktionstechnologie, Biomedizinische Sensortechnologie &
Biomechanik sowie Biobank & Biomarkertechnologie - von sehr vielen
Unternehmen, Forschungszentren und Universitäten getragen werden,
sodass der allergrößte Teil dieser Aktivitäten natürlich wie geplant
weitergeführt wird."
Clusterchef Gfrerer weiter: "Es laufen bereits Gespräche mit Roche
darüber, wie man die aufgebauten Erfolge speziell im Bereich der
Sensortechnologie am Standort Steiermark sinnvoll weiterführen kann".
Auch viele Clusterfirmen sind bereits mit konkreten Vorschlägen an
das Clustermanagement herangetreten. "Wir sondieren mit Hochdruck
alle internen und externen Vorschläge. Im Vordergrund steht die
Sicherung des Know-hows und die Weiterführung begonnener Projekte am
Standort Steiermark." Diese Sondierung wird sicher noch die nächsten
Wochen und Monate in Anspruch nehmen. "Kurzfristige Schnellschüsse
können in dieser Branche keine langfristigen Lösungen bringen", so
Robert Gfrerer.
Als der Cluster sich 2004 formierte, arbeiteten rund 6.000
Menschen im Humantechnologie-Sektor (Biotechnologie, Medizin,
Medizintechnik, Pharma, Life Sciences), heute sind in der Steiermark
mehr als 10.000 Menschen in der Branche aktiv. Stand zum Start des
Clusters das Thema Sensorik und damit auch Roche Diagnostics Graz im
Mittelpunkt der Aktivitäten, so ist der Cluster-Standort heute mit
den drei strategischen Korridoren sehr breit verankert.
Vielfältige Zukunfts-Investitionen im Humantechnologie-Sektor
"Besonders im Bereich der Pharmazeutischen Verfahrens-, Prozess-
und Produktionstechnologie sind mit den Unternehmen und
Forschungseinrichtungen rund um das RCPE Research Center
Pharmaceutical Engineering große Erfolge zu verzeichnen", so
Clusterchef Gfrerer. "Auch im Bereich der Sensortechnologie und
Biomechanik sind neben Roche wesentliche Aktivitäten entstanden: Die
TU Graz führt einen Schwerpunkt im Bereich Sensortechnologie und die
deutsche B. Braun Melsungen AG - mit 40.000 Mitarbeitern einer der
führenden Medizintech-nik-Konzerne weltweit - hat erst im Juni mit
Hinweis auf die erstklassige Forschungsinfrastruktur mit der TU Graz
und der Meduni Graz ein Entwicklungsbüro in Graz eröffnet." Gfrerer
weist auch auf die entstehende Infrastruktur am MED CAMPUS der
Medizinischen Universität Graz hin, wo mit rund 320 Mio. Euro eines
der größten Forschungsinfrastruktur-Projekte Öster-reichs entsteht.
Weitere Bilder und Informationen online unter:
http://www.humantechnology.at/html/presse_presseinfos.htm
Rückfragehinweis:
Franz Zuckriegl, MBA Human.technology Styria GmbH HTS Corporate Communications 21st Channels Neue Medien Entwicklungs GmbH Tel.: +43 316 90.83.17 Mobil: +43 699 100.33.816 E-Mail: fz@21stchannels.at http://human.technology.at
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