- 10.12.2010, 13:38:42
- /
- OTS0202 OTW0202
SPÖ/GVV Marbek: FPK/ÖVP lassen Eltern und Gemeinden bei Kinderbetreuung draufzahlen
Der Sozialdemokratische GemeindevertreterInnen Verband kündigt massiven Widerstand gegen die geplante Änderung des Kinderbetreuungsgesetzes an.
Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik an der selbstherrlichen
Vorgangsweise der FPK-ÖVP-Koalition, was das "Drüberfahren" beim
Kinderbetreuungsgesetz betrifft, übt der Landesvorsitzende des
Sozialdemokratischen GemeindevertreterInnen Verbandes (GVV) Kärnten
Bgm. Arnold Marbek. Er kündigt in dem Zusammenhang den massiven
Widerstand der Gemeinden und Städte an, die durch die geplante
Gesetzesänderung schwer belastet werden.
"Auf dem Rücken der Gemeinden, die ohnehin rund zwei Drittel der
Kosten für die Kinderbetreuung übernehmen müssen, eine
"Husch-Pfusch"-Veränderung durchzuführen, ist ein starkes Stück",
kritisiert Marbek, der befürchtet, dass die Gebühren für die
Kindergärten mit der Gesetzesänderung erhöht werden müssen.
Wenn FPK und ÖVP schon den Begriff des "Kinderbetreuungsgesetzes"
verwenden wollten, dann sollten sie in andere Bundesländer blicken,
wo wirkliche Qualitätsstandards geschaffen würden, so Marbek. Der GVV
fordert eine Änderung des Gesetzes ausschließlich unter Einbindung
von Experten, aller im Landtag vertretenen Parteien und der Gemeinden
und Städte. "Ein neues Gesetz muss am Kind und seiner Lebenswelt
orientiert sein", schließt Marbek.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS9






