SPÖ/GVV Marbek: FPK/ÖVP lassen Eltern und Gemeinden bei Kinderbetreuung draufzahlen

Der Sozialdemokratische GemeindevertreterInnen Verband kündigt massiven Widerstand gegen die geplante Änderung des Kinderbetreuungsgesetzes an.

Klagenfurt (OTS) - Scharfe Kritik an der selbstherrlichen Vorgangsweise der FPK-ÖVP-Koalition, was das "Drüberfahren" beim Kinderbetreuungsgesetz betrifft, übt der Landesvorsitzende des Sozialdemokratischen GemeindevertreterInnen Verbandes (GVV) Kärnten Bgm. Arnold Marbek. Er kündigt in dem Zusammenhang den massiven Widerstand der Gemeinden und Städte an, die durch die geplante Gesetzesänderung schwer belastet werden.

"Auf dem Rücken der Gemeinden, die ohnehin rund zwei Drittel der Kosten für die Kinderbetreuung übernehmen müssen, eine "Husch-Pfusch"-Veränderung durchzuführen, ist ein starkes Stück", kritisiert Marbek, der befürchtet, dass die Gebühren für die Kindergärten mit der Gesetzesänderung erhöht werden müssen.

Wenn FPK und ÖVP schon den Begriff des "Kinderbetreuungsgesetzes" verwenden wollten, dann sollten sie in andere Bundesländer blicken, wo wirkliche Qualitätsstandards geschaffen würden, so Marbek. Der GVV fordert eine Änderung des Gesetzes ausschließlich unter Einbindung von Experten, aller im Landtag vertretenen Parteien und der Gemeinden und Städte. "Ein neues Gesetz muss am Kind und seiner Lebenswelt orientiert sein", schließt Marbek.

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