• 10.12.2010, 13:17:36
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APA-OTS Politikanalyse: Claudia Schmied präsentiert schlechtestes PISA-Ergebnis aller Zeiten

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der
meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen
Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (03. bis 09.
Dezember 2010) belegt Unterrichtsministerin Claudia Schmied Rang
eins. Vizekanzler Josef Pröll folgt auf Rang zwei, Bundeskanzler
Werner Faymann belegt den dritten Platz.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (Rang eins, 442 Nennungen)
präsentiert die Ergebnisse der aktuellen PISA-Studie. Österreich
erreicht dabei sein schlechtestes Ergebnis seit dem Bestehen der
Studie. Die Unterrichtsministerin zeigt sich aufgrund des Ergebnisses
alarmiert und fordert eine rasche Umsetzung der notwendigen Reformen
wie den Ausbau der neuen Mittelschule.
Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (Platz zwei, 381
Nennungen) berät in Brüssel mit den EU-Finanzministern eine Taktik im
Kampf gegen die Schuldenkrise einiger EU-Staaten. Pröll steht dem
Vorschlag der Finanzminister aus Luxemburg und Italien, die
angeschlagenen Staaten über eine gemeinsame Euro-Anleihe mit frischem
Geld zu versorgen, kritisch gegenüber. Bei dem Treffen in Brüssel
wurde eine Milliardenhilfe für das in die Schuldenkrise geratene
Irland durch die Finanzminister der Eurozone formal beschlossen.
Bundeskanzler Werner Faymann (Rang drei, 375 Nennungen) wird in
Berichten der US-Botschaft, die von der Internetplattform WikiLeaks
veröffentlicht wurden, scharf kritisiert. In den Dossiers der
US-Diplomaten wird Faymann, Verteidigungsminister Norbert Darabos
(Rang sieben 157 Nennungen) sowie Außenminister Michael Spindelegger
(Rang acht, 142 Nennungen) vorgeworfen, kein Interesse an
Außenpolitik zu zeigen. Faymann weist die Kritik zurück und fordert
eine Klarstellung der US-Botschaft.
FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache (Rang vier, 238 Nennungen) zieht
ein positives Resümee seiner Israelreise. Strache besuchte die
Knesset und israelische Siedlungen in der Westbank. Der FPÖ-Obmann
verabschiedet während seines Besuchs gemeinsam mit Mitgliedern
europäischer Rechtsparteien eine "Jerusalem Erklärung", in der der
Islam als "neue weltweite totalitäre Bedrohung" bezeichnet wird.
Der Landeshauptmann von Oberösterreich Josef Pühringer (Rang fünf,
191 Nennungen) hält am Autobahnprojekt Westring fest. Pühringer lehnt
die von Verkehrsministerin Doris Bures (Rang 19, 66 Nennungen)
vorgeschlagene Sparvariante ab und beharrt auf den ursprünglichen
Plänen.

Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking:
Beatrix Karl, ÖVP (Rang sechs, 171 Nennungen); Nikolaus Berlakovic,
ÖVP (Rang neun, 135 Nennungen); Josef Martinz, ÖVP (Rang zwölf, 120
Nennungen); Josef Ostermayer, Rang 14, 103 Nennungen); Peter Pilz,
Grüne (Rang 16, 88 Nennungen); Christoph Leitl, WKÖ (Rang 16, 79
Nennungen); Maria Fekter, ÖVP (Rang 17, 79 Nennungen); Elisabeth
Blanik, SPÖ (Rang 18, 72 Nennungen); Laura Rudas, SPÖ und Wolfgang
Schüssel, ÖVP (jeweils Rang 20, 65 Nennungen); Fritz Kaltenegger, ÖVP
(Rang 22, 64 Nennungen); Siegfried Nagl, ÖVP (Rang 23, 63 Nennungen);
Hannes Gschwentner, SPÖ (Rang 24, 60 Nennungen); Ewald Nowotny, OeNB
(Rang 28, 58 Nennungen).

In dieser Woche ist die ÖVP mit zwölf und die SPÖ mit neun
Politikerinnen und Politikern in der Wertung präsent. Die Grünen
stellen drei, die FPK zwei und die FPÖ einen Akteur. Das BZÖ ist
diese Woche mit keinem Vertreter präsent. Außerdem unter den Top-30:
Bundespräsident Heinz Fischer, Wirtschaftskammerpräsident Christoph
Leitl sowie der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Ewald
Nowotny.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz
österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen
Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über den
OTS-Politik-Channel http://www.ots.at/politik kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag.
Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs
Spitzenpolitikerinnen und
-politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen
Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem
umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation
Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25
TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen
Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform
APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter
www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter
[email protected] bezogen werden.

Rückfragehinweis:

MediaWatch Institut für Medienanalysen GmbH 
   Hannes Vorhofer
   Geschäftsführer
   Tel.: +43 512 588 959-0
   mailto:[email protected]
   http://www.apa-mediawatch.at 
   
   APA - Austria Presse Agentur 
   Barbara Rauchwarter 
   Unternehmenssprecherin 
   Leiterin Marketing & Kommunikation 
   Tel.: +43/1/360 60-5700 
   E-Mail: [email protected] 
   http://www.apa.at

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