- 07.12.2010, 09:59:52
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Von Puchberg bis St. Petersburg
150 Jahre Bergbau in Puchberg
Puchberg (OTS) - Mit einem Festgottesdienst zu Ehren der Hl.
Barbara feierte Saint-Gobain RIGIPS Austria am 4. Dezember 2010 das
150-jährige Jubiläum des Bergbaus in Puchberg am Schneeberg.
Europaabgeordneter Mag. Othmar Karas unterstrich in seiner Laudatio
die internationale Bedeutung dieses niederösterreichischen
Erfolgsprojekts.
116 Produkte, die von 60 Mitarbeitern erzeugt und täglich in rund
30 Länder Europas exportiert werden - so sieht die aktuelle
Leistungsbilanz des Puchberger Gipswerks aus. Die außerordentliche
Innovationskraft und die hohe Qualität der Produkte waren
ausschlaggebend dafür, dass RIGIPS Puchberg vor wenigen Jahren zu
einem von drei Kompetenzzentren innerhalb des weltweit erfolgreichen
Saint-Gobain Konzerns gewählt wurde. Was vor 150 Jahren als kleine
Gipsmühle begann, hat sich heute zu einem international führenden
Unternehmen entwickelt.
Die Geschichte des Puchberger Gipsbergbaus ist abwechslungsreich
und wurde von vielen außergewöhnlichen Persönlichkeiten geprägt. Den
Anfang machte Günter Wenzel, ein Industrieller, der Kohle suchte und
Gips fand - und der das nicht als Rückschlag sondern als Chance
verstand. Ihm folgte eine Reihe weiterer Entrepreneure und
Industriekonzerne, bis RIGIPS Austria schließlich im Jahr 2005 Teil
der Saint-Gobain Gruppe wurde, einer der weltweit größten Produzenten
von Bauprodukten. "Bei all diesen vielen Wechseln haben wir uns hier
in Puchberg den Gründergeist Wenzels bewahrt, nämlich Chancen zu
erkennen und sie in erfolgreiche Produkte umzuwandeln", betont
Managing Director Ing. Peter Giffinger, dessen Karriere übrigens auch
im Puchberger Labor begann.
Der Bergbau sichert den Erfolg
Der Gipsbergbau in Puchberg befindet sich in einer touristisch
sensiblen und als Natura2000-Gebiet ausgewiesenen Region. Für RIGIPS
Austria ist es also von großer Bedeutung, den Bergbau so
umweltschonend wie möglich durchzuführen. Bis 1950 wurde der Abbau
unter Tage durchgeführt, danach im Tagbau. Heute werden die alten
Stollen aus Sicherheitsgründen verfüllt. Der überwiegende Teil des
Abraums wird aber zur Renaturierung verwendet. Dazu hat man hier in
Puchberg ein Verfahren entwickelt, in dem Grassoden verpflanzt
werden, um den raschen Bewuchs mit Pflanzen aus der Umgebung zu
unterstützen. Ein Verfahren, das gut funktioniert: Schon wenige
Monate nach abgeschlossener Renaturierung sind die alten
Tagbaustätten kaum noch erkennbar. "Unsere Mitarbeiter im Bergbau
leisten hier hervorragende Arbeit, denn sie bewegen erhebliche Erd-
und Gesteinsmassen", betont Giffinger. Aufgrund der Überlagerung der
Gipslagerstätten im Berg müssen sie pro Tonne Gips bis zu drei Tonnen
Abraum abtragen.
Modernisierung im Werk vorangetrieben
Eines der Kompetenzzentren der Saint-Gobain Gruppe zu sein,
bedeutet natürlich auch einen Höchststand an modernster Technik. Aus
diesem Grund wurden in den letzten Jahren große Investitionen in
Produktionsanlagen, Labor und Logistik getätigt. Heute produziert
RIGIPS in Puchberg hoch qualitative Fugenfüller, Gipse sowie Hand-
und Maschinenputze.
80 % dieser Produkte gehen in den Export, überwiegend nach
Deutschland, Belgien und in die östlichen sowie südöstlichen
Nachbarländer. Seit kurzem beliefert Puchberg auch weiter entfernte
Regionen in Russland und der Ukraine. Die Verantwortung dafür liegt
in den Händen von 60 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Sie sorgen
für den umweltschonenden Abbau des Rohstoffs, hohe Qualität der
Produkte und beste Serviceleistungen. "Unser Motto bei RIGIPS lautet
'wir sind für Sie da' ", erklärt Giffinger. "Damit meinen wir unsere
Kunden und unsere Mitarbeiter, unsere Geschäftspartner und natürlich
ganz besonders auch die Menschen in den Gemeinden, in denen wir
arbeiten."
So wird RIGIPS Austria, ausgerichtet nach den Grundprinzipien der
Nachhaltigkeit, mit besten Rohstoffen, modernster Technik und einem
Markt von hunderten Millionen Menschen in den kommenden Jahrzehnten
ein wichtiger Wirtschaftspartner der Region und ganz Österreichs
bleiben.
Rückfragehinweis:
RIGIPS-Pressestelle senft&partner
1020 Wien, Praterstraße 25a/13
Tel. 01/219 85 42-23; 0664/248 72 75
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