Kärntner Landesholding (KLH): Aufsichtsrat spricht Gesamtvorstand einstimmig volles Vertrauen aus

Vorstand Megymorez sieht bei Verkauf der Hypo an die Bayern Bestätigung für korrekte Vorgangsweise und Zeugenaussage vor U-Ausschuss

Wien (OTS) - Der Aufsichtsrat der Kärntner Landesholding hat in seiner jüngsten Sitzung am 29.November 2010 beiden Landesholding-Vorständen einstimmig sein volles Vertrauen ausgesprochen. Vorstand Dr. Hans-Jörg Megymorez sieht darin auch eine klare Bestätigung dafür, dass er im Zusammenhang mit der Causa Hypo-Alpe-Adria stets korrekt gehandelt und als Zeuge im Hypo-Untersuchungsausschuss wahrheitsgemäß ausgesagt habe. Megymorez sei vor allem auch die Vertrauensbestätigung durch Aufsichtsratsmitglied SPÖ Klubobmann Reinhart Rohr wichtig, weil er von dessen Klubmitglied, Abgeordneten Hans-Peter Schlagholz, via Medien öffentlich einer falschen Beweisaussage im Hypo-Untersuchungsausschuss bezichtigt worden sei. Megymorez habe im U-Ausschuss klargestellt, dass er erst zirka Mitte Mai vom geplanten Kauf von Hypo-Landesanteilen durch die Bayern erfahren habe. Schlagholz wirft Megymorez vor, davon schon vor dem 18. April gewusst zu haben. Der SPÖ Abgeordnete bezieht sich dabei - offenbar wider besseres Wissens - auf ein Protokoll eines "Legal-Expert Meetings" vom 18. April 2007. Darin sei Megymorez als Gesprächsteilnehmer angeführt. Tatsächlich sei es bei diesem "meeting" allerdings ausschließlich um Details und Daten über die Refinanzierung von Hypo-Anteilen an die Finanzverwaltung "Berlin&Co" gegangen, was auch von allen anderen Gesprächsteilnehmern bestätigt wird. Der SPÖ Abgeordnete hätte das in kürzester Zeit durch Rückfragen bestätigt bekommen, betont Megymorez. Nicht nachvollziehbar sei für Megymorez auch die - seiner Meinung nach - unkorrekte Weitergabe von Inhalten stenografischer Protokolle aus dem Hypo-U-Ausschuss an die SPÖ Landesorganisation, obwohl die Weitergabe solcher Protokolle an Dritte nicht vorgesehen sei. Ebenso inakzeptabel ist für den Landesholding-Vorstand die Vorgangsweise von SPÖ Abgeordneten Herwig Seiser. Obwohl dieser selbst Mitglied im Hypo-Untersuchungsausschuss ist, habe er in der Öffentlichkeit versucht den Eindruck zu erwecken, die Kärnten Privatstiftung mit Megymorez und Xander als ehrenamtlicher Vorstand, hätte Put-Optionen an Vorzugsaktien der Hypo Alpe-Adria Leasing Holding AG erworben. Die Hypo Alpe-Adria Bank International AG hat inzwischen schriftlich bestätigt, dass das nicht der Fall sei. Landesholding-Vorstand Megymorez sieht in all diesen Fällen eine völlig fehlgelenkte, parteipolitisch motivierte Vorgangsweise der SPÖ, die umso schwerer zu verurteilen sei, weil etwa Herwig Seiser als Mitglied im Hypo-Untersuchungsausschuss zu Objektivität und korrekter Vorgangsweise verpflichtet sei. Der Landesholding-Vorstand geht nun aber davon aus, dass sich auch SPÖ Klubobmann Reinhart Rohr durch seine Vertrauensbestätigung für den Vorstand mit der Vorgangsweise seiner Abgeordneten nicht identifizieren kann.

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