- 30.11.2010, 09:30:03
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Allianz Arbeitsmarktbarometer: Acht von zehn Österreichern sind mit ihrem Beruf zufrieden
Wien (OTS) - 81 Prozent der Österreicher geben ihrem Beruf gute
Noten, fast ebenso viele halten ihren Arbeitsplatz für ungefährdet.
Am positivsten fällt das Urteil in Finanzwirtschaft und
Gesundheitswesen aus, weniger glücklich mit dem Job ist man in Handel
und Industrie. Wichtiger als das Gehalt sind den meisten Menschen die
Sicherheit des Arbeitsplatzes, ein angenehmes Betriebsklima und eine
ausgewogene Work-Life-Balance. Dies ergab eine repräsentative Umfrage
der Allianz Versicherung, die derzeit selbst eine Vielzahl neuer
Arbeitsplätze im Außendienst anbietet.
"Auf den ersten Blick sind die Österreicher mit ihrer beruflichen
Realität durchaus einverstanden, da ihre primären Ansprüche - ein
sicherer Arbeitsplatz und ein angenehmer Kollegenkreis - in den
meisten Fällen erfüllt werden", kommentiert der Initiator der Studie,
Allianz Personalchef Dkfm. Norbert Dörner, das Ergebnis. Blicke man
jedoch unter die Oberfläche, so zeige sich eine Reihe additiver
Erwartungen: Karriere machen, Berufs- und Privatleben besser unter
einen Hut bringen und, last but not least, mehr Geld verdienen.
Gutes Zeugnis für den Job
Erstaunlich: Im Schnitt bewerten die Österreicher ihr Berufsleben
mit der hervorragenden Note 1,8 nach dem Schulnotensystem. Zwischen
Männern und Frauen besteht dabei keinerlei Unterschied, ebenso wenig
zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten. Junge und ältere
Menschen geben dem Job bessere Noten als jene in den mittleren
Jahren, Führungskräfte und besser Gebildete sind mit ihrem Beruf
zufriedener als die übrigen Befragten.
"Das Gehalt spielt dabei interessanterweise nicht die Hauptrolle",
berichtet Dörner. 58 Prozent finden ihr Einkommen durchaus in
Ordnung, nur 10 Prozent sind ausdrücklich unzufrieden. Nachholbedarf
besteht laut Allianz Arbeitsmarktbarometer eher im Bereich der
Sozialleistungen: Vier von zehn Befragten wünschen sich von ihrem
Arbeitgeber Gehaltsnebenleistungen wie Firmenhandy, Firmenautos etc.
Auch die Entwicklungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven werden
zumeist als bescheiden eingestuft, ganz besonders in Handel,
Gastronomie und Unterrichtswesen, wo man zudem über ein negatives
Branchenimage klagt.
Im Ranking der wichtigsten Erwartungen an den Beruf liegt bei den
Österreichern das gute Klima am Arbeitsplatz mit 95 Prozent an erster
Stelle, sogar noch vor der Sicherheit des Jobs (91 Prozent). Hohe
Priorität genießen auch die gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes,
Weiterbildungsmöglichkeiten und möglichst viel persönlicher Kontakt
mit anderen Menschen (je 85 Prozent).
Banken und Versicherungen an der Spitze
Dass die aktuelle Studie den Banken und Versicherungen mit 88
Prozent Zufriedenen das beste Zeugnis aller Branchen ausstellt,
überrascht die Allianz nicht. "Umfragen unter unseren Mitarbeitern
bestätigen uns seit Jahren ein hohes Zufriedenheits-Level. Besonders
geschätzt werden die Flexibilität der Zeiteinteilung, die
überdurchschnittlichen Gehälter und Sozialleistungen und die guten
Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Vor allem aber auch das hohe
Maß an Anerkennung, das man draußen beim Kunden Tag für Tag erhält",
betont der Allianz Personalchef. Daher sei es besonders paradox, dass
es so schwer fällt, Interessenten für die Tätigkeit als
Versicherungsberater zu finden. "Auch jetzt suchen wir wieder 250
neue Mitarbeiter für unser Kundenbetreuer-Team, und wir hatten selbst
während der Krise nie aufgehört, das zu tun", so Dörner.
Vorurteile überwinden
"Österreich will in den Vertrieb, weiß es aber nicht", meint man
daher ein wenig überspitzt bei der Allianz. Jedenfalls zeige die
Umfrage, dass die angebotenen Arbeitsplätze den Ansprüchen der
meisten Menschen entgegenkommen, von der fundierten Ausbildung über
die flexible Zeiteinteilung bis zur Gehalts- und Karriereperspektive.
Zudem sei der Beruf als Vorsorge- und Risikomanager allein schon
aufgrund der demographischen Entwicklung einer mit besonderer
Zukunftsperspektive.
Noch gelte es freilich, ein häufig existierendes Vorurteil bei
zahlreichen Menschen zu überwinden. Viel zu oft scheint in den Köpfen
das Bild des aufdringlichen Verkäufers verankert, die Wahrheit sehe
aber anders aus. "Der Versicherungsberater von heute ist ein
unverzichtbarer und willkommener Begleiter seiner Kunden - ob Familie
oder Unternehmen - auf dem Weg der materiellen Existenzsicherung",
ist Dörner überzeugt.
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news
- Foto: Dkfm. Norbert Dörner, ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
- Pressemeldung Job-Zufriedenheits-Studie
- Charts Job-Zufriedenheits-Studie
Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80690, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: www.allianz.at
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