• 27.11.2010, 13:06:12
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ÖAMTC zur Erhöhung der Pendlerpauschale: Besser, aber nicht genug

Wenigverdiener und atypisch Beschäftigte haben nichts davon

Wien (OTS) - "Das ist zwar besser, aber nicht genug", kommentiert
der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, die von der
Bundesregierung angekündigte Erhöhung der Pendlerpauschale von fünf
auf zehn Prozent. "Die Erhöhung der Pendlerpauschale um weitere 15
Millionen ist eine Abmilderung, sie ändert aber nichts an der
grundsätzlichen Ungerechtigkeit des derzeitigen Systems. Wer so wenig
verdient, dass er keine Lohnsteuer bezahlt, erhält weiterhin keinen
Cent. Das gleiche gilt für atypisch Beschäftigte", führt Rohracher
aus. Er fordert eine adäquate Entlastung aller Pendler.

"Gerechtigkeit bringt einzig und allein eine Strukturänderung in Form
einer zeitgemäßen Mobilitätspauschale", betont der Chef der
ÖAMTC-Interessenvertretung: Pendlerpauschale und Verkehrsabsetzbetrag
sollen verschmelzen und als Pauschale entsprechend des Arbeitsweges -
egal ob mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln - ausbezahlt
werden. Einen Basissatz könnte man durch entsprechende Fixbeträge
erweitern, die nach Kriterien wie Länge des Arbeitsweges gestaffelt
sind. "Leider hat die Regierung bis jetzt nicht den Mut zu einer
echten Reform aufgebracht. Es müssen treffsicher alle erreicht
werden, die durch Arbeitswegkosten belastet sind", unterstreicht der
Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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