ÖAMTC zur Erhöhung der Pendlerpauschale: Besser, aber nicht genug

Wenigverdiener und atypisch Beschäftigte haben nichts davon

Wien (OTS) - "Das ist zwar besser, aber nicht genug", kommentiert der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung, Mario Rohracher, die von der Bundesregierung angekündigte Erhöhung der Pendlerpauschale von fünf auf zehn Prozent. "Die Erhöhung der Pendlerpauschale um weitere 15 Millionen ist eine Abmilderung, sie ändert aber nichts an der grundsätzlichen Ungerechtigkeit des derzeitigen Systems. Wer so wenig verdient, dass er keine Lohnsteuer bezahlt, erhält weiterhin keinen Cent. Das gleiche gilt für atypisch Beschäftigte", führt Rohracher aus. Er fordert eine adäquate Entlastung aller Pendler.

"Gerechtigkeit bringt einzig und allein eine Strukturänderung in Form einer zeitgemäßen Mobilitätspauschale", betont der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung: Pendlerpauschale und Verkehrsabsetzbetrag sollen verschmelzen und als Pauschale entsprechend des Arbeitsweges -egal ob mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln - ausbezahlt werden. Einen Basissatz könnte man durch entsprechende Fixbeträge erweitern, die nach Kriterien wie Länge des Arbeitsweges gestaffelt sind. "Leider hat die Regierung bis jetzt nicht den Mut zu einer echten Reform aufgebracht. Es müssen treffsicher alle erreicht werden, die durch Arbeitswegkosten belastet sind", unterstreicht der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Dagmar Halwachs
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002