- 24.11.2010, 16:57:00
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Sozialkompetenzen und Managing Diversity
bfi Wien fördert persönliche Weiterentwicklung und Strategien für Unternehmen
Wien (OTS) - Was hat Diversity Management mit Sozialkompetenzen zu
tun? Strategien zur Förderung der Wahrnehmung, Anerkennung und
Nutzung von Vielfalt (Diversität) in Unternehmen, Organisationen und
Institutionen verlangen Reflexions- und Kommunikationskompetenz,
interkulturelle Kommunikation und Teamfähigkeit. Vielfalt bereichert
das Zusammenleben und -arbeiten. Die Unterschiedlichkeit des Alters,
der Erfahrung, der sozialen und nationalen Herkunft, des Geschlechts,
der physischen und psychischen Fähigkeiten oder auch der Religion
bedeuten Potenzial für Kreativität, Innovation und Produktivität.
Dieses Potenzial ist der Schlüssel zu erfolgreicher
Weiterentwicklung, sei es beim Personalmanagement, in der
Lehrlingsausbildung etc. Das aus den USA kommende Konzept Diversity
Management wird auch in Österreichischen Organisationen immer mehr
angenommen: durch die gestiegene geografische Mobilität, die
Internationalisierung und Globalisierung sind die Unternehmen quasi
auch gezwungen "integrativ" zu agieren. In der Unternehmensstrategie
Diversity Management wird die Vielfalt nicht als Problem, sondern als
Ressource betrachtet.
Mit den Seminaren Managing Diversity bietet das bfi Wien ein
Instrument zum professionellen didaktischen Umgang mit der Vielfalt
in Gruppen, Teams etc. an. Teile des Kurses wurden im Rahmen des
Leonardo da Vinci Projekts "IMMI-Train - Supporting Efficient
Recruitment of Immigrants" entwickelt. Die bfi Wien Lernplattform
Moodle ermöglicht, über E-learning die Inhalte aufzuarbeiten und mit
Kolleg/innen (Trainer/innen, Berater/innen, Personalmanager/innen,
-entwickler/innen, Bildungsmanager/innen etc.) anregende Diskussionen
zu führen und Informationen auszutauschen (Einführung 4.12.2010,
18.1.2011 und Selbstlerntool).
Kompetenz-Check - Stärken-Bilanz zusätzlich zu Zertifikaten
Unabhängig von den zugeschriebenen Fachkompetenzen in Zeugnissen
steckt in jedem/jeder viel mehr an Potenzialen und Fähigkeiten, als
wir selbst oder die anderen annehmen. Vieles von dem, was wir können,
die Stärken, Sozialkompetenzen, steht nicht in Zertifikaten.
Gemeinsam mit einer/em Psychologen/in werden beim bfi Wien in einem
mehrstufigen Verfahren die sozialen Kompetenzen erarbeitet,
analysiert und im "Kompetenz-Check" schriftlich bestätigt (nächster
Termin: 6.12.2010).
Lehrlingsausbilder/in - Berechtigungs-Zertifikat und Sozialkompetenz
Rund 40 % der österreichischen Jugendlichen beginnen nach der
Pflichtschule ihre Berufsausbildung mit einer Lehre, aber auch
Maturant/innen oder AHS-Abbrecher/innen wählen diese
praxisorientierte duale Berufsausbildung. Wir begegnen ihnen täglich
- als ausgebildete Profis in Verkauf, Gastronomie, Computerservice,
Autoreparatur, Bankfiliale, Wohnungsrenovierung. Sie und ihre
Fähigkeiten bestimmen mit, wie viel Freude und Ärger man täglich mit
jenen Waren und Dienstleistungen hat, ohne die unser Leben gar nicht
denkbar wäre.
"Und bekommen Lehrlinge jene Aufmerksamkeit, jene Qualität der
Ausbildung, die dieser großen Bedeutung entspricht?" fragt Dr. Leo
Kuhn, Psychologe, Trainer und seit 25 Jahren Leiter der
pädagogisch-psychologischen Ausbildung für Lehrlingsausbilder/innen
beim bfi Wien.
Mittlerweile hat sich Image und Qualität der Lehrlingsausbildung
verbessert, weil es Lehrlingsbeauftragte in vielen Firmen,
Förderungen für Unternehmen und Organisationen, um noch mehr jungen
Österreicher/innen eine attraktive Lehrlingsausbildung zu ermöglichen
(u.a. überbetriebliche Lehrausbildung beim bfi Wien), und last but
not least eine wenn auch kurze, verpflichtende, pädagogische,
psychologische und rechtliche Ausbildung der Lehrlingsausbilder/innen
gibt.
"In den Ausbildungsseminaren des bfi Wien lernen wir viele von
ihnen kennen - begeisterte, fachlich kompetente, umgängliche
Ausbilder/innen, die sich fragen: worauf sollte ich achten, wenn ich
in der Ausbildung meiner Lehrlinge erfolgreich sein will? Was kann
ich tun, um Lehrlinge zu unterstützen, die von der Schule enttäuscht,
von den Eltern links liegengelassen, entmutigt oder rebellisch, nicht
immer motiviert, mit Lücken in Deutsch, Mathematik oder
Allgemeinbildung wie Mitglieder der "No Future"- Generation wirken,"
berichtet Kuhn.
Die Ausbilder/innen können Orientierung, Begleitung bei
persönlichen und beruflichen Querelen, Feedback und Anerkennung
geben, die Atmosphäre im Betrieb positiv beeinflussen, durch
interkulturelle Kommunikation ausgleichen und Teambuilding fördern.
Neben der stattlich anerkannten Ausbildung (13.-17.12.2010,
17.-21.1.2011) bietet das bfi Wien auch ein monatliches Forum mit
ausbildungsspezifischen Vorträgen für Ausbilder/innen (in Kooperation
mit AK) und Weiterbildungsseminare zu gefragten Themen an (z.B.
Konfliktmanagement, Jugend und Werte/14.12.2010 etc.).
Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Masuch, bfi Wien, 1034, Alfred-Dallinger-Platz 1
mailto:g.masuch@bfi-wien.or.at, www.bfi-wien.at
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