- 24.11.2010, 14:42:44
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Kadenbach zu "Elektro-Gift": Mehr Sicherheit bei Handy, Kühlschrank & Co. notwendig
Überarbeitete Richtlinie zur Beschränkung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten beschlossen
Wien (OTS/SK) - Mit dem heutigen Beschluss des Europaparlaments
wird die Verwendung von gefährlichen Stoffen in Elektrogeräten
eingeschränkt, Das soll Verbraucher vor gesundheitlichen Schäden
bewahren. Die bisher gültige Richtlinie beschränkt bereits seit 2006
die Verwendung von sechs hochgiftigen Stoffen wie Blei und Cadmium in
Elektrogeräten. Die Neufassung kann nun ohne zweite Lesung zügig in
Kraft treten, da der Kompromiss mit dem Rat bestätigt wurde. Die
SPÖ-Europaabgeordnete Karin Kadenbach erklärt: "Europas Umwelt und
die Verbraucher sollen vor den gefährlichen Stoffen in Handys,
Kühlschränken und Computern geschützt werden. Die Überarbeitung der
Richtlinie war notwendig, um die Produkte leichter klassifizieren zu
können und somit auch für die Produzenten Klarheit zu schaffen, ob
die von ihnen hergestellten Produkte von dieser Richtlinie betroffen
sind oder nicht." ****
Ein ganz besonders wichtiger Punkt war für Kadenbach, Mitglied im
Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und
Lebensmittelsicherheit (ENVI), auch die Ausdehnung der Liste der
bereits verbotenen Stoffe, die als krebserregend und erbgutschädigend
gelten. Viele Produzenten haben diese Stoffe bereits aus ihren
Produkten verbannt. Nun gibt es auch für Konsumenten die Sicherheit,
dass andere Produzenten diese Substanzen nicht mehr verwenden dürfen.
Jedoch geht Kadenbach das Verbot nicht immer weit genug. "Eine
sofortige Beschränkung weiterer Stoffe, zumindest der für Gesundheit
und Umwelt eindeutig gefährlichsten Flammschutzmittel, hätte
verdienterweise Unternehmen fördern können, die bereits innovative
Ersatzstoffe entwickelt haben."
Kadenbach betont: "Der Schutz der Menschen und Konsumenten muss immer
unsere oberste Priorität sein. Mit der Änderung und Anpassung dieser
Richtlinie gehen wir wieder einen Schritt in Richtung Schutz der
Gesundheit und Umwelt der Bürger und Bürgerinnen." Die Elektrobranche
ist eine von Schnelllebigkeit, Veränderung und Innovation geprägte
Branche. "Unsere Aufgabe als Volksvertreter ist es diese
Entwicklungen kritisch zu verfolgen und die Gesetzgebung dahin gehen
zu gestalten, dass die Menschen und die Umwelt keinen Schaden
nehmen", so Kadenbach. (Schluss) mo/mw/mp
Rückfragehinweis: Mag. Markus Wolschlager, SPÖ-Delegation im
Europäischen Parlament, Tel.: +32 (484) 127 331, E-Mail:
markus.wolschlager@europarl.europa.eu
Rückfragehinweis:
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Tel.: 01/53427-275
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