Unfallchirurgen: Wenn jede Minute zählt, ist funktionierende Rettungsgasse lebensrettend!

Prim. Oskar Kwasny: "Eine gute Nachricht zur Verbesserung der Rettungskette"

Wien (OTS) - Erfreut und zufrieden über die Aussicht einer schnelleren Erreichbarkeit und damit besseren Erstversorgung für Unfallopfer zeigt sich heute Prim. Oskar Kwasny, Leiter der Unfallchirurgie am AKH Linz und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) anlässlich der Ankündigung von Verkehrsministerin Doris Bures, das Konzept der verpflichtenden Rettungsgasse auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen.
"Alle Maßnahmen sind zu begrüßen, die eine Verbesserung der Rettungskette darstellen. Das System der Rettungsgasse muss nun rasch mit Leben erfüllt und von den Autofahrern verinnerlicht werden. Gut wäre es beispielsweise, die neuen Vorschriften über Informationskampagnen zu promoten", so Prim. Oskar Kwasny.

Aus Sicht der ÖGU ist die Rettungsgasse aber nur ein Element von vielen bei der grundsätzlichen Verbesserung der Rettungskette und damit der ganzheitlichen Unfallversorgung. Die Rettungskette besteht aus allen ineinander greifenden Maßnahmen zur bestmöglichen Versorgung von Unfallopfern, beginnend von der schnellen Erreichbarkeit bis zur notfallmedizinischen Erstversorgung, dem richtigen Abtransport, der adäquaten medizinische Behandlung im Spital und endet in der Rehabilitation.

"Was wir leider noch viel zu oft erleben, ist das unkoordinierte Zuweisen von verunfallten Personen in nicht geeignete Krankenhäuser. Hier braucht es ein bundesländerübergreifendes Leitstellenmanagement, das den richtigen Patienten zur richtigen zeit ins richtige Spital bringt", so Kwasny.

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