Salzburg: Mit neuer Bahn auf die Festung

Salzburg (OTS) -

  • Salzburg AG investiert 4 Mio. Euro in mehr Komfort und Kapazität
  • Neue Tourismusattraktion ab April 2011, Umbau im 1. Quartal 2011

Von 10. Jänner bis 31. März 2011 wird die FestungsBahn erneuert. Die Salzburg AG investiert rund 4 Millionen Euro in zwei neue Fahrzeuge und die Erneuerung der elektrotechnischen Ausrüstung. Mit dieser Investitionssumme sichert das heimische Energie- und Infrastrukturunternehmen die Zukunft für das touristische Ziel Nr. 1 in Salzburg. Fahrgäste pro Jahr: 1,7 Mio.

Neu: schneller, komfortabler und mit Panoramafenster

Die Fahrt mit der FestungsBahn über 99 Höhenmeter dauert ab April nur noch 48 Sekunden, bis zu 10 Sekunden kürzer als bisher. Trotzdem wird für jeden Fahrgast die Neuerung deutlich spürbar sein: Eine sanftere Anfahrt bzw. Einfahrt in die Bergstation, verbesserte Klimatisierung und mehr Platz pro Wagen. Durch die Umwandlung des talseitigen Führerstands in einen Fahrgastbereich bieten große Panoramafenster einen besseren Ausblick auf die Festspielstadt. Mit dieser Runderneuerung ist die FestungsBahn dann auch bestens für ihr-120-Jahr-Jubiläum im Jahr 2012 gerüstet.

FestungsBahn: fixer Bestandteil des touristischen Angebots

"Die Bahn wird in diesen knapp drei Monaten auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Bei der Modernisierung war uns auch die Erhöhung der Beförderungskapazität wichtig. Gerade zu Spitzenzeiten wird die neue Bahn eine wichtige Entlastung bringen", erklärt Gunter Mackinger, Leiter des Geschäftsfeldes Verkehr der Salzburger AG. Statt bisher 48 Personen können jetzt 55 Personen befördert werden. Die theoretische Förderleistung von 1.600 Personen pro Stunde erhöht sich somit auf 1.850 Personen pro Stunde.
"In der üblichen Revisionszeit von drei Wochen im Februar wären die anfallenden Arbeiten nicht umzusetzen, deshalb bitten wir bei unseren Fahrgästen für die längere Betriebspause um Verständnis", so Mackinger weiter. Die FestungsBahn zählt mit rund 1,7 Millionen Fahrten im Jahr zu den wichtigsten touristischen Bahnen Österreichs. Die FestungsBahn führt seit 1892 zur Festung Hohensalzburg und ist die älteste in Betrieb befindliche Standseilbahn Österreichs. Durch die intensive Nutzung unterliegt die Bahn im Vergleich zu anderen Bahnen einer stärkeren Beanspruchung. Der letzte große Umbau liegt 20 Jahre zurück.

Zusammenarbeit von Spezialisten

Die Modernisierung der FestungsBahn wurde der Siemens-Division Industry Solutions Siemens als Generalunternehmer übertragen. Die Firma Carvatech ist für den Kabinenaufbau verantwortlich und die Doppelmayr Cable Car GmbH für das Fahrwerk und die mechanischen Komponenten.

Statement AR-Vorsitzender und LH-Stv. Mag. David Brenner:

"Die neue FestungsBahn leistet einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivierung der Festung Hohensalzburg. Schließlich erreichen die meisten Besucher über die FestungsBahn das Burgareal. Die zeitgemäßen Wagen sind auf dem neuesten Stand der Technik, bieten mehr Komfort und einen optimalen Ausblick auf die Altstadt."
Statement Salzburg AG-Vorstandssprecher Dr. Arno Gasteiger:
"Mit dieser Investitionssumme erneuert die Salzburg AG ein hochwertiges touristisches Angebot und eine sichere, leistungsfähige Infrastruktur für das touristische Ziel Nr. 1."

Die Geschichte der FestungsBahn

1892-1959 Tröpferlbahn: Ursprünglich ging die FestungsBahn als "Tröpferlbahn" in Betrieb. Wasser aus dem Almkanal wurde in der Bergstation in den einen Wagen gepumpt. Der Ballast zog bei der Talfahrt den anderen Wagen bergwärts. Auch der für die Pumpe nötige Strom wurde über eine Turbine aus dem Almkanal bezogen.
Seit 1960 "unter Strom": In den 50er Jahren boomte der Fremdenverkehr und die FestungsBahn beförderte erstmals mehr als eine Million Fahrgäste. Ein Umbau auf elektrischen Antrieb und ein Neubau der Gleisanlage wurden notwendig. 1960 fuhr die FestungsBahn erstmals mit neuen Wagen, Antrieb und Gleisen. Die Fahrt auf die Festung dauerte nur noch 80 Sekunden.

"Selbsttragend" nach 100 Jahren: 100 Jahre nach der eigentlichen Geburtsstunde ging die heutige Generation der FestungsBahn in Betrieb. 1991/1992 wurden beide Wagen und der Antrieb ausgetauscht. Erstmals wurden in Österreich Wagen mit selbsttragendem Aufbau verwendet. Die Fahrzeit beträgt nur noch 58 Sekunden.
2011: Die 4. Generation geht in Betrieb

Ab April 2011 kommt bei Wagen und Antrieb die vierte Generation zum Einsatz. Bei einer Geschwindigkeit von 5,5 m/sec sind die Wagen in 48 sec auf der Festung Hohensalzburg.

Rückfragen & Kontakt:

Salzburg AG, Sigi Kämmerer (0676/86822800) oder
Birgit Lemmerer (0676/86822813)
www.festungsbahn.at

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