Huainigg: Stark. Schwarz. Maria Rauch-Kallat

Dank an die Pionierin der Behindertenpolitik - sie hat viel erreicht!

Wien, 20. November 2010 (ÖVP-PK) "Wenn Maria Rauch-Kallat sich heute von der Spitze der ÖVP-Frauen verabschiedet und damit nach 27 Jahren aus dem ÖVP-Klub ausscheidet, gebührt ihr ein großer Dank seitens behinderter Menschen", betont der ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen, Dr. Franz-Joseph Huainigg. "Sie ist eine starke Mutter und Politikerin. Ausgangspunkt für ihre politischen Aktivitäten war ihre Situation als Mutter einer blinden Tochter. Sie hat für deren Integration in die Schule und Berufswelt gekämpft und dabei den Einstieg in die Politik gefunden. Diese Erfahrungen haben ihr politisches Engagement durch und durch geprägt", erklärt der Abgeordnete zum Nationalrat. ****

Rauch-Kallat hat in ihren verschiedenen politischen Funktionen als Gemeinderätin, Abgeordnete zum Nationalrat, Ministerin und Generalsekretärin viel erreicht. "Ihr ist vor allem das Diskriminierungsverbot behinderter Menschen in der Verfassung zu verdanken, die Grundlage für das Behindertengleichstellungsgesetz war", so Huainigg und weiter: "Rauch-Kallat hat auch als Frauenministerin über den Tellerrand hinausgeblickt, wenn sie die Abschaffung der eugenischen Indikation gefordert hat. Sie hat erkannt, dass das gesellschaftliche Wunschdenken nach perfekten Kindern gerade Frauen zunehmend unter Druck setzt. Sie hat sich daher auch als Frauenministerin gegen die undifferenzierte pränatale Rasterfahndung nach behindertem Leben eingesetzt."

"Unter dem Motto 'Stark. Schwarz. Weiblich.' hat sie wichtige politische Akzente gesetzt. Dafür ist ihr zu Danken!", betont Huainigg und abschließend: "Ihr Engagement für behinderte Menschen endet nicht mit dem heutigen Tag. Als Präsidentin des Paralympischen Komitees will sie einen Schwerpunkt bei der Nachwuchsförderung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen setzen. Also: Maria, Achtung, Fertig, Feuer, Los! Wir freuen uns
auf deine unkonventionellen Taten."

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